ASKON - The End Is Near


03 askon

VÖ: bereits erschienen
(Eigenproduktion)

Style: Death / Black / Pagan Metal

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Askon

AMON AMARTH und IMMORTAL sind unentbehrlich wichtige Größen für die Viking-, Death-, und Blackmetalszene, daran besteht schon lange kein Zweifel. Deren Tempolevel und Spirit haben sich ASKON auf ihre Fahne geschrieben, wobei dem talentierten Nachwuchs zwischendurch erhabene an VENOM/BATHORY erinnernde Intros zu Eigen sind. Somit wurde das Material auf „The End is Near“, dem Debüt der Bayreuther Band ASKON neben obiger Stilrichtung um einen wichtigen, essentiell stilprägenden Faktor erweitert. Inhaltlich hat man sich der germanischen Göttermythologie verschrieben. Das Wort Askon steht im altgermanischen für „Asche“. Neben AMON AMARTH/IMMORTAL und einer zeitweise hin und wieder schon mal durchscheinenden Brise früher DIMMU BORGIR werden geschickt BATHORY-Anleihen verarbeitet, die sich u. a. in galoppierenden Gitarrengrooves oder getragen heroischen Chorpassagen äußern, unterstützt von eleganten Pianoklängen aufgewertet sogar noch Ambientspirit erhalten. Vor Engelsgleich betörendem (Female) Frauengesang der Gedanken an eine auf dem Ambient-Blackmetalsektor herausragende Größe wie SIEBENBÜRGEN weckt und orientalisch anmutende Klangsilhouetten schrecken ASKON ebensowenig zurück - weitere Überraschungen eines ungemein spritzig-nuancenreichen, keineswegs unter Mangel an Abwechslung leidenden Debüt, das weniger durch dauerhaft rasende Knüppel-Blastbeatattacken, denn viel mehr kompositorische Vielfalt auf hohem Niveau und ein gesundes Maß Abwechslungsreichtum besticht. Der häufig im Blackmetalsektor (manchmal auch tiefe Deathgrowls aufweisende) Gesang lässt es weder an Bissigkeit noch Intensität fehlen. „The End is Near“, „Loki's Nemesis“ „Marching into Doom“ oder „Genesis – A New Age“ überzeugen durch reif durchdachte Songstrukturen. Mit „The Return of Mjölnir“ haben die Burschen sogar noch einen verstecken (Hidden) Track draufgepackt, um ihr Debüt etwas zu straffen. Musikalisch klingt die von erheblichem Bombastanteil begleitete Mischung der Bayreuther wirklich vielversprechend, worüber sich vor allem die AMON AMARTH/ IMMORTAL-Fraktion freuen darf. Genanntes Fanklientel sollte bei diesem anerkennenswerten Debüt unbedingt mal ein Ohr riskieren. Bedenkt man, das die Burschen gerade einmal um die 20 Lenze zählen, kommen sie authentisch nahe an ihre für die Extremhärtnerszene unverzichtbaren Idole heran. Daumen hoch für ein gelungenes Debüt!