SEVEN THORNS - II


02 seventhorns

VÖ: bereits erschienen
(Sonic Revolution)

Style: Power Metal

Homepage:
Seven Thorns

Der Name SEVEN THORNS steht für dänischen Powermetal. Bekam ich bereits auf dem Swordbrothers 2012 Gelegenheit, mir ein Bild vom dänischen Powermetalseptett bestätigt sich mein positiver Eindruck von damals erneut. Egal, um welches Stück es sich auch immer handelt, SEVEN THORNS haben gleich serienweise tolles Material für die Melodic-Powermetalfraktion am Start, die virtuose Gitarrenfraktion fabriziert sahnige Melodien am Stück und satte Riffs in Serie, das Schlagzeug ballert fett, die Keyboards werden nicht wie so oft bei vielen reichlich nervtötenden Transparentsilberlingen zu sehr in den Vordergrund gestellt, sondern dezent an passender Stelle eingesetzt, wodurch der heroische Gesang sowohl bei ruhigen als auch heftigen Powerspeedausbrüchen effektiv zur Geltung kommt. Der fesselnde, unglaublich flexible Hochtongesang geht intensiv unter die Haut. Gehüllt in ein glockenklares Produktionsmuster können sich Genrefans freuen, wenn cremige Wohlfühl-Melodic-Powermetalhymnen wie der fulminante Opener „Eye of the Storm“, „Revelation“, „Night of Temptation oder „A Joker's Game“ in bester HELLOWEEN, STRATOVARIUS, RHAPSODY OF FIRE, HAMMERFALL, NOCTURNAL RITES-Manier, verstärkt durch ein pathosbeladen in barock-Gefilden kreuzendes RHAPSODY (OF FIRE)-Bombast-Gewand aus den Boxen geblasen werden. Tolles Kraftfutter für die Melodic-Metal-Fraktion, das mitreißt und keinen Wunsch offen lässt. Ein sprachlos machendes Cover des beliebten 70er Jahre ABBA-Discohitfegers „Mama Mia“ setzt den verblüffenden Schlußstrich unter ein alles in allem wirklich beeindruckendes Gesamtwerk 8,5 Punkte von 10 für ein richtig starkes Powermetalscheibchen, dessen Hauptmerkmale deutlich im hymnenhaften Flair gepaart mit wundervoll erlesen ausdrucksstarken Gesang, superber Melodieführung und Textgut auf hohem Niveau gebettet in eine druckvoll transparent klare Produktion liegen. Fein!