PRIMEVAL REALM - Primordial Light


03 primevalrealm

VÖ: 14.03.2014
(Pure Steel Records)

Style: Doom Metal

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Primeval Realm

PRIMEVAL REALM schimpft sich ein recht frisch in den Stall gekommenes Signing von Pure Steel-Records. Der US-Vierer, soviel wird schnell nach fünf Minuten klar, wildert sich durch SOLITUDE AETURNUS-, THE OBSESSED, ST. VITUS, CANDLEMASS, REVEREND BIZARRE-Territorrium, und besitzt dennoch seine eigene Stilnote. Dabei können auch BLACK SABBATH keineswegs verleugnet werden, was das Anfangsdoppel „A Primeval Realm/Black Flames and Shadows“ gekonnt unterstreicht. „Galaxy Lifter“ stellt sich als beeindruckendes Instrumental heraus bei dem sich Gitarre und Orgel zunächst duellieren um im weiteren Verlauf nahtlos ineinander übergehend in Form einer feinfühligen Symbiose zu gipfeln. Melodramatisch klage leidender Gesang kombiniert mit Orgelklängen auf Grundlage schleppender zeitlupenhafter Langsamkeit kommt wirkungsvoll zum Tragen. Gothiclastige-Doomgrooves, die in den 90ern zu Hause sind, erweitern den Silberling um eine nicht zu unterschätzend wertvolle Verzierung. "Primordial Light" um eine Joe Potash's Stimmvolumen reicht immerhin fast an die großen Idole heran. Galoppierende Riffs geben „Electric Knowledge“ impulsiv rockendes Flair. „Heavy is this Mind“ (bereits auf Video veröffentlicht), zeigt das Tempovariationen sehr effektiv umsetzbar sind. „Night of the Wolfmoon“ und der außergewöhnliche Schluß „Primordial Light... Departure gefühlvoll mit Flötenklängen verziert und von mystischem Sprechgesang begleitet, erinnert als Überraschungskomponente fast zwingend an die Väter des Progressive Rock, JETHRO TULL.
Fazit: Gelungenes Debüt, das durch Flexibilität, Eleganz und Atmosphärische Dichte glänzt. 7,5 von 10 Punkten darf sich dieses beschlagene US-Quartett zum Einstieg an die Fahne heften.