WINTER OF SIN - Violence Reigns Supreme


03 winterofsin

VÖ: 28.03.2014
(Cyclone Empire Records)

Style: (Melodic) Black Meta

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Winter Of Sin

Sechs Jahre haben die (Melodic) Black Metaller aus den Niederlanden nun auf ein neues Album warten lassen, doch der mysteriöse Intro Part bei „Astral Death Reign Algorithm“ macht bei mir schon Lust auf mehr, was ich auch im Up Tempo vor den Latz geballert bekomme. Die Knüppel Ausbrüche gefallen mir natürlich besonders und auch der fast schon Death Metal artige Gesang passt hier sehr gut. Im Mittelpart wird das Stück fast schon majestätisch, doch dann trümmern die Herren wieder flott drauf los. Die Prügelei in „Maelstrom“ wird immer wieder von verdammt coolem Riffing unterbrochen, die Double Bass bollert auf Hochtouren und erneut kommt die Aggression und Wucht des Track sauber und hart rüber. Auch mit dem „Eternal Winter“ wird im Up Tempo gekloppt und das Riff Läufe setzen die Breaks stark ein, doch bevor es auch hier im hohen Tempo nach vorne geht, sind fast schon klassiche Metal Linien zu erkennen. Ach ist das herrlich, wie es bei „Violence Reigns Supreme“ bedingungslos und im oberen Tempobereich abgeht und auch die „Black Ashes“ machen da keine Gefangenen, doch immer wieder kommen diese hymnischen Riff Salven mit hinzu, die man als Hörer gerne aufnimmt. Das „Virus“ ist ein akustischer und ruhiger Zwischenspieler, der dann in „Infection of Infinity“ überleitet, wo man beim Riffing an frühe Dimmu Borgir denken muss. Gas gibt es bei „Inheritors of Pain“, doch dieses wird immer von melodischen und tragenden Parts unterbrochen, die bis zum Ende des Songs im Vordergrund stehen. Ruhig beginnt „Unleash Mayhem“, doch das ist nicht lange so, denn dann drücken WINTER OF SIN erneut auf die Tube, obwohl es mir so vorkommt, als wären in diesem Stück ein paar komische Schwankungen drin. Das finale „Biomechanoid“ beginnt verdammt opulent und tragend, mündet dann allerdings in einer technisch sauberen Ballerei und am Ende sind hier 8,6 von 10 Punkten verdient.