CRISIX - Rise...Then The Rest

VÖ: 11.04.2014
(Apostasy Records)
Style: Thrash Metal
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Crisix
Crysys hießen die Spanier bis 2011, doch dann kam unter dem Banner CRISIX das Debüt „The Menace“ heraus und nun holen die Thrasher zum zweiten Schlag aus. Gewöhnlicher Thrash ist das hier allerdings auf keinen Fall, denn „I.Y.F.F.“ hat zwar die flotten und sägenden Thrash Trademarks, doch allein schon, was die Spanier an Breaks hier mit einstreuen und auch melodischen Passagen mit einbauen, macht den Opener schon interessant. Das Titelstück ist ein flotter Feger, der auch mit Groove Parts den Nacken Schwerstarbeit verrichten lässt, während „Bring 'Em to the Pit“ eine Arsch tretende old school Salve ist, die auch einen Hauch Crossover inne hat. Danach ist mit „Those Voices Shall Remain“ cooler Groove angesagt, das nach einem geilen Solo in flotte Ebenen ansteigt. Bei dem Banger Song „One by One“ geht hier und da mal die Post ab, dann ist das Mid Tempo am Zug und ich würde den Song als einen Overkill / Holy Moses Mix ansehen, der explosiv ist. Fast gemütlich wie auf der Alm startet „Frieza the Tyrant“, das zuerst in schleppender Manier vor sich hin kriecht, dann aber ordentlich Gas gibt und es auch hier zu einer technisch hochwertigen Nummer wird. Danach ist „Seven“ wieder schön fetzig mit hohem Tempo, kann aber auch im gebremsten Speed immer überzeugen und die „Army of Darkness“ frickelt schon mächtig daher. Old school Cossover mit Thrash gemischt gibt es in „Volcano Face“ zu bestaunen, während „Scars of the Wolf“ ein reinrassiger Thrash Banger ist, der gerne mal unerwartet los ballert. Ein gut gelaunter Banger und Smasher ist „Waldi Gang“, die eine zusätzlich Rock'n'Roll Würzung bekam und mit „Ace Of Spade“ kommt zum Schluss nach ein Motörhead Cover, das mir im Original allerding besser gefällt.
CRISIX haben es mit diesem Album geschafft, ihren Thrash mit anderen musikalischen Zutaten so zu vermischen, dass es gar nicht andres geht, als 8,5 von 10 Punkten zu geben.

