BELOW - Across The Dark River

VÖ: 14.04.2014
(Metal Bade Records)
Style: Epic Doom Metal
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Below
Sehnsüchtig erwartet, dreht sich nun endlich das von acht Tracks gezierte Debüt der Wasa-Doomer BELOW im Player, und was die Mannschaft aus dem Dreikronenland abliefert, ist Epic-Doom feinster Stahlschmiedekunst. Intensiv, tiefgreifend, leidenschaftlich und mit einer Heavyness von der so manch überbewerteter Genreband trotz tiefer gestimmter Gitarren vielleicht nachts träumen kann. Shouter Zeb hat das volle Spektrum zwischen Messiah Marcolin, Ronie James Dio, Tony Martin und King Diamond unnachahmlich drauf. Sein inbrünstig klagender Gesang setzt dem ohnehin an passender Stelle von Chorälen, Glockenschlägen und anderen Bombast-Soundeffekten begleiteten Songmaterial die Krone auf. „Trapped Under Ground“ beginnt nach kurzem Intro schleppend finster, die Gitarrenfraktion hat ordentlich Druck auf dem Scheffel, der Bass pumpt, das Schlagzeug knallt wuchtig. „Bid of Farewell“ und „Ghost of a Shepherd“ schließen sich naht los an. Unabhängig davon, welcher Song folgt: „Portal“, „In My Dreams“, „Mare of the Night“, „The Whitechapel Murderer“ sowie der monumentale Titeltrack „Across the Dark River“, - das ist Heavy Metal, gebraut nach dem zertifizierten Reinheitsgebot für Doom, in seiner originär natürlich elementarsten, mitreißend traditionellsten Form, intensiv schwerblütig klagend mit tiefster Seele vorgetragen und aus vollem Herzen kommender Leidenschaft. Musik ohne geringste Verschleiß erscheinungen, bei der jeder Doomhead ehrfürchtig den Kniefall zelebriert, die auf einer Stufe mit CANDLEMASS und PROCESSION steht, ohne auch nur ansatzweise blass zu wirken!
Der unverkennbare Spirit unersetzbar genialer Meilensteine wie „Nightfall“ (CANDLEMASS)„Headless Cross“ (BLACK SABBATH) und „Conspiracy“ (KING DIAMOND) wird geschickt zu einer stimmig ineinander übergreifenden Melange kombiniert, die ihresgleichen vergeblich sucht. Kraftvoll, düster, episch Majestätisch, - ganz im Sinne der zitierten Vorbilder, haben BELOW ein Debüt am Start, das aller Ehren wert ist. Heavy, düster, bedrohlich und faszinierend griffig wie aus einem Guss. Jeder Song auf Across the Dark River ist ein Treffer. 9,5 von 10 Punkten für eine Epic-Doomoffenbarung vom Feinsten, deren Inhalt mich in Ehrfurcht versinken lässt! Wenn es überhaupt eine Band gibt, die in der Lage ist, das Erbe der frühen CANDLEMASS mit dem unerreichten Messiah Marcolin fortzuführen, dann ist es der begnadete Schwedenfünfer BELOW!

