JOACHIM WITT - Neumond

VÖ: 25.04.2014
(Oblivion / SPV)
Style: Elektro Pop / Rock
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Joachim Witt
Zu Zeiten der Neuen Deutschen Welle war er der „Goldene Reiter“, einige Zeit später kam mit „Die Flut“ ein Hammer Song von JOACHIM WITT, der nun ein neues Album vorlegt, das mit der Single „Kein Weg Zuweit“ mit Mono Inc. Sänger Martin Engler schon Appetit auf „Neumond“ gemacht.
Das Album beginnt mit einer Elektro / Synthie Hymne der starken Art, „Aufstehen“ bringt sofort die charismatische Stimme des Herrn WITT, die Melodie geht sofort ins Blut und der Refrain frisst sich sofort ins Gehirn. Auch mit „Die Erde Brennt“ treiben die elektronischen Beats die Fans auf die Tanzfläche, das Stück hat erneut ein riesiges Hit Potential und ist auch sofort ein Ohrwurm. Voller Sinnlichkeit steckt das balladesk angehauchte „Bis Ans Ende Der Zeit“, während „Mein Herz“ erneut eine elektronische, tanzbare, starke Nummer ist. Das bisher flotteste Stück steht nun mit „Es Regnet In Mir“ an, während beim „Strandgut“ die tiefe und charismatische Stimme zu dem Bass lastigen Song besonders stark harmoniert. Die geniale Hymne „Ohne Dich“ geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf, während das Titelstück durch seinen Sprachgesang einen Hauch düsterer klingt, während sich „Spät“ mit Bombast schmückt und mit „Dein Lied“ wird die eingängige Melodie im Refrain beibehalten, doch in den Strophen klingt es teils abgespact. Das „Frühlingskind“ musikalisch ein spitzen mäßiger Kracher und dieser leichte Bombast ist Hammer und das finale „Fahnenmeer“ erst. Dieses Instrumental weckt Sehnsüchte, lädt zum Träumen ein und lässt diese Scheibe mit ihrer fetten und starken Produktion enden.
Diese neue WITT Werk ist ein absolutes Muss für Freunde elektronischer Klänge und ich kann hier gar nicht weniger als 9 von 10 Punkten geben.

