CEMETERY LUST - Orgies Of Abomination


06 cemeterylust

VÖ: 24.06.2014
(Hells Headbangers Records)

Style: Black / Thrash Metal

Homepage:
Cemetery Lust

Als Rape Thrash bezeichnen die Amis ihre Mucke und nach dem höllischen Intro „Inhumane Indulgence“ lassen sie uns mit „Mass Grave Orgy“ spüren, was das für ein abgefahrenes und hartes Brett ist. Die Jungs prügeln auf Teufel komm raus und der Fuß wird nur in den seltensten Fällen vom Gas genommen. Es beginnt noch recht bedrohlich, was sich da bei „Malice in the Morgue“ abspielt, doch dann vernichten CEMETERY LUST alles in brutal polternder Manier, doch mit „S.T.D. (Sexually Transmitted Death)“ kommt auch ein Hauch Groove und eine Prise Crossover hinzu, so dass sich das Stück etwas nach alten Cryptic Slaughter anhört und dies findet auch in „Bloody Whore Bath“ mit seiner cool abgehenden Art statt. „Ride the Beast“ steigert sich aus drückenden Momenten in klassischen Thrash, powert sich zu Prügel Parts hoch, um dann mit einem starken old school Solo weiter im Thrash zu wüten. Eine weitere, flotte Banger Nummer kracht mir in „Maleific Masturbation“ entgegen und auch die „Cyborg Sex Machine“ könnte nicht tiefer in den 80'er Thrash Glanzzeiten verankert sein. Danach wird fast schon chaotisch geballert, ganz alte Kreator Parallelen sind da unverkennbar bei „Cum on the Cross“ und das knackig flotte „Intent to Molest“ macht mir altem Sack auch mächtig Spaß. Herrlich wie roh „Tenement“ raus gehauen wird, scheiße ist das cool und schade, dass nach der Prügel Orgie „Devils Grave Disturbance“ schon Schluss ist, ich könnte den Amis noch lange lauschen und die kriegen von mir 8,2 von 10 Punkten.