ANCIENT RITES - Languz

VÖ: 20.02.2015
(Massacre Records)
Style: Pagan / Folk / Black Metal
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ANCIENT RITES
ANCIENT RITES sind schon seit 1988 aktiv, doch das letzte Album „Rubicon“ ist vor sechs Jahren heraus gekommen und nach so langer Zeit hatte manch einer die Band gar nicht mehr auf dem Schirm.
Nichtsdestotrotz können die Belgier auf dem neuen Werk sofort nach dem Intro „Golden Path to Samarkand“ mit „Carthago Delenda Est“ ordentlich Pluspunkte sammeln. Der Mix aus follten Black Metal Passagen, hymnischen Pagan Melodien und vor allem einem fetten Sound lassen das Stück sehr gut rüber kommen. Mit mächtig Bombast eröffnet „Under the Sign of Lagoz“, das technisch sehr versiert klingt, mit verdammt vielen Breaks durchzogen ist und die Raserei nicht zu kurz kommt. Hier wurde der Mix aus Black und Pagan Elementen herrlich getroffen. Das folgende „Von Gott entfernt (Bij nacht en ontij)“ klingt mit seinem Intro Part eher etwas düster, entwickelt sich dann aber auch zu einem abwechslungsreichen Kracher, der im Tempo variabel ist. „Apostata (Imperator Fidelis)“ ist weitestgehend im drückenden Mid Tempo Sektor angesiedelt und hat einen sehr starken, orientalischen Touch, aber auch hier kommt der rasende Melo Black Metal nicht zu kurz. Das zu oft in den Vordergrund gestellte Keyboard lässt eine sonst gute Nummer wie „Legio V Alaudae (Fifth Larks Legion)“ nicht so hart klingen, wie sie hätte sein können und auch beim folgenden „Mind Unconquered“ kommt das typische Key Intro. So dass man oftmals etwas mehr überraschendes gewünscht hätte. Schlecht wird es in „Umbra Sumus (We Are Shadows)“ nicht, aber man erkennt nach und nach den ähnlichen Aufbau der Stücke, so dass der Reiz etwas schwindet, doch wenn man die gesamten, knapp 46 Minuten Spielzeit nimmt, kann man das Album als sehr gut gelungen ansehen und auch 7,8 von 10 Punkten geben.

