NACHTSCHATTEN - Prolog

02 nachtschatten

VÖ: 20.02.2015
(Sonic Revolution)

Style: Melodic Death Metal

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NACHTSCHATTEN

Die Karlsruher Melodic Deather haben nach zwei Demos aus dem Jahre 2011 nun ihre Debüt Scheibe am Start und legen bei „Feuersturm“ gleich mal richtig gut los. Die Keys paaren sich mit harten Double Bass vonm Pascal Flitterer und die sehr gut verständlichen Growls in deutscher Sprache von Sänger / Basser Daniel Wengle sind nicht schlecht. Dieses Double Bass Spiel mit coolem Riffing von Andreas Siefert und Sascha Dürr paart sich immer mit diesem atmosphärischen Keyboard Spiel und in Sachen Tempo sind die Jungs hier eher zurückhaltend und lassen hier und da fast so was wie Pagan / Folk Metal mit einfließen. Der „Blitzschlag“ bleibt anfänglich im Tempo auch noch verhalten und technisch versiert mit vertracktem, modernen Einschlag, doch hier und da kommen auch mal heftig rasende, kurze Ausbrüche in das Gesamtbild des Stücks. Bei der „Morgendämmerung ist der harte Groove mit dem wabernden Key Teppich gut, aber die vertrackten Parts lassen hier das majestätische in dem Song etwas abebben. Gute Melodien und Atmosphäre hat die „Dunkle Sonne“ zwar genug, aber im Endeffekt fehlt mir bei dem Track etwas der Kick, was beim „Takt Der Maschinen“ vile besser wirkt, da hier das Tempo klasse variiert und auch mehr Druck von dem Song ausgeht. „Läuft!“, da, aber auch ein bisschen seiner Kraft hinterher, obwohl das Solo glänzt, auch hier fehlt der letzte Biss, um dem Stück noch mehr Schub zu verleihen, während bei den „Zeichen des Untergangs“ wieder härter und vor allem druckvoller die Keule geschwungen wird. Und auch die „Letzte Schlacht“ kann mit seinem hohem Tempo bei mir einschlagen, zwar pendeln NACHTSCHATTEN oftmals zurück ins Mid Tempo, aber die Wucht bleibt hier weit oben. Bei den Riffs in „Goldene Schlösser“ muss ich unwillkürlich an Judas Priest denken, doch wenn es dann flotter zur Sache geht, verschiebt es sich hoch in Regionen des Power / Melo Death Metal und such das feine Geballer passt, nur durch das vertrackte lassen NACHTSCHATTEN wieder Luft nach oben. Aus flott mach Mid Tempo mit einer Menge Bombast, das ist die „Trauerweide“, während beim „Weltschmerz“ die Gitarren Arbeit ausgezeichnet ist. Der Bonus Song „Rum Im Grog“ dürfte sowohl Death als auch Pagan Fans gleichermaßen ansprechen und ich bin angetan von der guten Leistung dieses Debüts. Die Produktion ist druckvoll und klar, bei manchen Songs ist zwar noch Potential auf der Strecke geblieben, aber dennoch sind das schon eindeutig 7,8 von 10 Punkten.

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