MACABRE OMEN - Gods Of War - At War

VÖ: 13.03.2015
(VAN Records)
Style: Epic / Folk / Pagan / Black Metal
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MACABRE OMEN
10 Jahre sind seit dem Debüt schon vergangen, bis die geborenen Griechen und jetzt in England lebenden MACABRE OMEN wieder was von sich hören lassen.
Und das, was da bei „I See, the Sea!“ gleich zu Beginn aus den Boxen kommt, ist schon interessant. Das Stück setzt sich aus Pagan Elementen, drückenden Metal Passagen und leicht deppressiv angehauchtem Black Metal zusammen, kann aber an manchen Stellen mit seiner Raserei auch ganz schön aggressiv sein. Mit dem Titelstück rast es erst man volle Kanne los, doch auch hier ist in Sachen Abwechslung einiges geboten, denn powernder und pumpenden Metal / Pagan Metal fließen hier geschickt mit ein und „Man of 300 Voices“ lässt anfangs ein Folk Flair aufkommen. Dieses geht in eine drückend und sich weit öffnende, atmosphärische Ebene über und kann zwischendurch auch brutal ballern. Darauf folgt mit „Hellenes Do Not Fight like Heroes, Heroes Fight like Hellenes“ ein Song, der Black Metal und Pagan erneut sehr gut vermischt und die Vocals einen mitunter verzweifelndes Flair besitzen. Hymnisch und mit klarem, kraftvollen Gesang und einem majestätischen Ausmaß kommt „From Son to Father“ daher, während bei „Rhodian Pride, Lindian Might“ dem rasenden Black Metal Tür und Tor geöffnet sind und es erst etwas ab der Hälfte des Songs wieder vom Tempo her abebbt. „Alexandros - Ode A'“ vermischt sanfte Folk Klänge mit Knüppeleinlagen und gegen Ende wieder den Pagan Metal, bei „Alexandros - Ode B'“ bleibt es zu Beginn und Ende des Tracks sanft und mit Folk bestückt, während der Mittelpart wieder in diesem majestätisch bombastischen Raum schwebt.
MACABRE OMEN erreichen mit sehr oft auf diesem Album, aber leider nicht immer, so dass am Ende 7,3 von 10 Punkten stehen.

