SMOTHERED BOWELS - Thorax Driller

03 smotheredbowls

VÖ: bereits erschienen
(Bizarre Leprous Productions)

Style: Brutal Death Metal / Goregrind

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SMOTHERED BOWELS

Aus Russland fliegt mir das Debüt der Brutal Death / Goregrinder von SMOTHERED BOWEL auf den Tisch und sofort mit dem brutalen Geknatter der trocken schmetternden Snare des Drumcomputer muss ich sagen, dass mir das Titelstück absolut geil reingeht. Die tief gegurgelten Growls sind super, die Pig Squeals passen dazu wie die Faust aufs Auge und neben der Raserei sind auch wüst drückende und schleppende Passagen mit dabei, die richtig gorig klingen. Mit Samples zirpender Nachtviecher kriecht „Brought up to Rot“ richtig bedrohlich aus der Dunkelheit hervor, um dann mit „Intra-anal Reality“ überfallartig los zu trümmern, was das Zeug so hergibt, um dann immer wieder Ufta Goregrind Parts mit drin zu haben. Auch schleppend wie eine Horde Zombies kriecht „Perennial Virginity“ anfänglich dahin, doch immer weiter wird das Tempo gesteigert und bei kloppendem Up Tempo bis hin zur brutalen Raserei gehen die Growls auch teils in Squeals über und das Stück weiß locker zu überzeugen. Eine Mixtur aus Up Tempo mit Highspeed Gebolze ist „Strap-o-Nation“ das nur hier und da mal kurz abbremst, während „Mohammed Had a Little Lab“ nicht schnell, aber aggressiv gespielt ist und auch einen orientalischen Schub inne hat. Dafür klöppelt „Sphincter is Coming“ wieder weitestgehend volles Rohr und in „Z.E.N. (Zombies Ejaculate Nectar)“ vermischen sich bedrohende und rasende Parts zu einer harten Orgie. Mit der „Manifestation of Self-Sodomy“ endet das Album über weite Strecken sehr kriechend, doch am Ende kommt der russische Brutal Death Metal sogar mit Folk angereichert aus den Boxen.
Negativ sei hier gesagt, dass die Scheibe noch nicht mal 22 Minuten zusammen bringt, positiv ist der brutale und Gore haltige Rest, so dass man hier bei 7,2 von 10 Punkten angelangt.