MAMMOTH MAMMOTH - Volume IV - Hammered Again

03 mammothmammoth

VÖ: 27.03.2015
(Napalm Records)

Style: Stoner Rock / Metal

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MAMMOTH MAMMOTH

Endlich wieder neues Hörfutter von MAMMOTH, MAMMOTH! Da habe ich doch irgendwie schon etwas vermisst *grins*. Sechsundvierzig Minuten Rumpelgitarrenbratbeatgebretter mit zertifizierter Rübe-vom-Sockel-Schraub-Garantie. Für Schöngeister und Klangästheten gibt’s nichts zu holen außer einem gebündelten Pfund Straßendreck, das den Geruch staubgetränkt zerschlissener Jeans und muffiger Lederjacken bis unter den Saum der Achselnaht versprühend atmet, Livehaftig ungeschliffen! Poser bekommen weiche Knie, Rocker und Metalheads feuchte Ohren! Bei Nummern wie dem treibenden Opener „Life's a Bitch“ „Lookin' Down the Barrel“, „Fuel Injected“ dem sarkastischen „Promised Land“ und dem verstärkt Suchtfaktor weckenden Groovemonster „Sick“ (Of Being Sick) kann einfach kein waschechter Rock n'Roll-Maniac lange an sich halten, da ist soviel Dampf auf dem Kessel, der mit reichlich Druck aus der Düse gelassen werden muss, ehe der Motor platzt! Hier wummert der Bass tiefspurig, klöppelt das Schlagzeug, röhrt die Fuzzgitarre bis der Notarzt kommt! Sänger Mikey Tucker's Reibeisenorgan ist wieder bestens geölt. Wussten bereits alle Vorgänger dieser zwischen rauem Stoner a la KYUSS/FU MANCHU, knallhart direkt MOTÖRHEAD-, BLACK LABEL SOCIETY-, ROSE TATTOO,- mäßigem Riff-Hardrock einer kräftigen Ladung deftigen Straßenpunks Richtung POISON IDEA /TURBONEGRO inklusive sich vorwärts bewegenden Australien-Dampframme zu überzeugen, tut es der nächste Streich, Volume IV, im Handumdrehen ebenso! Im Vergleich zu den Vorgängern richtet sich das Augenmerk heute mehr als bisher denn je auf raffiniert ausgeklügelt im Ohr hängen bleibende Melodien, was aber keineswegs heißt, das auch nur ein Milligramm Härte verloren geht. Bei MAMMOTH MAMMOTH wird der Name zum Programm. Eingängig simpel, roh, gnadenlos mitten auf's Fressbrett. Das ist der ideale Soundtrack, der jede Partyhütte zum Wackeln bringt!

Nein, ein Mammut reicht für die radikal viehisch brutal sämtliche Hauswände Einstürzen lassend in Schutt und Asche legende Drecksau-Rock n' Roll-Orgie definitiv nicht... viel zu wenig, es müssen schon derer zwei sein, - und die kommen aus: Down Under! Darauf ein kräftiges „Holy Shit!“ 8/10