DRAGONSFIRE - Visions of Fire





VÖ: Bereits erschienen
(Pure Steel Records)

Style: Heavy Metal

Homepage:
DRAGONSFIRE

Wirklich neu ist das DRAGONSFIRE-Debüt aus dem Jahr 2008 nicht. Dieser Tage wiederveröffentlicht, zeigte es damals bereits deutlich auf, wohin der Weg von DRAGONSFIRE führen sollte. Inhaltlich frönte die Truppe aus dem hessischen Riedstadt ihrer Vorliebe für traditionellen Heavy Metal beeinflusst von Vorbildern wie IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST, MAJESTY, HELLOWEEN etc.. Produktionstechnisch, lyrisch und spieltechnisch ließ das Debüt zwar noch einige Luftreserven nach oben, obwohl sich mit „Wings of Death“, „Dragonsfire Rockxxx“ und „Burning For Metal“ bereits drei knackige für spätere Liveauftritte unverzichtbare Livehymnen darauf befanden. Der traurigerweise 2015 verstorbene Sänger Thassilo Herbert (R.I.P!) dessen rauhkehlig bärbeissige auch gefühlvolle Facetten beinhaltende Röhre besaß eine eigenständige Stilnote mit hohem Wiederkennungswert. Unterm strich lag hier schon ein recht annehmbares künftig noch ausbaufähigeres Ergebnis auf dem Tisch.

Fazit: DRAGONSFIRE-Maniacs die den Silberling schon haben, brauchen die Neuauflage nicht; wer die Riedstädter erst jetzt neu für sich entdeckt, sollte den Test wagen und sich 'Visions of Fire' (eventuell bei Bedarf) ergänzender weise zulegen. 7/10
Michael Toscher