SARKE - Viige Urh

10 sarke

VÖ: bereits erschienen
(Indie Recordings)

Style: Thrash / Black Metal

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SARKE

Erhofft hatte ich mir viel vom neuen SARKE Album, bei dem Nocturno Culto am Mikro steht, doch ich gestehe, dass ich viel mehr erwartet hätte. Das Titelstück ist eine tragende Mid Tempo Nummer, die öfters mal mit ihren schwebenden Keys gute Atmosphäre verbreitet und mit dem Solo durchaus gefallen kann, aber in Sachen Abwechslung geht es hier eigentlich nur wie gerade an der Schnur gezogen zu. „Dagger Entombed“ hat einen monumentalen und erhebenden Anteil ohne Ende und das macht das Stück auch so bombastisch, musikalisch dazu halten sich die Norweger dabei in einem Tempo auf, das wie von frühen Celtic Frost stammen könnte. Die vereinzelten, melancholischen Parts kommen dabei recht passabel an. Einiges an Melodien und einen dreckigen Venom Charakter hat „Age of Sail“ inne, der düstere Zwischenpart passt gut dazu und danach wird bei „Upir“ erst mal heftig im vertrackten Mid Tempo gestampft. Aus dem Hintergrund wabert ein wärmendes Gefühl und erst nach und nach steigert sich der Track einen Gang nach oben. „Jutul“ ist wie eine zähe Masse ebenfalls aus frühen Celtic Frost Tagen, die dann mit Frauengesang und einem Hauch Bombast aufgepeppt wird und auch „Punishment to Confessions“ ist ein zäher Track mit sehr viel Atmosphäre. Mit „Knifehall“ kommt dann wieder dieser rotzige Charakter hoch, um dann mit „Evolution and Fate“ wieder das Schleppende und Monumentale auszupacken.
Manche Stücke haben ja was für sich, aber im Gesamtbild bleibt da ehrlich gesagt wenig hängen, so dass es von meiner Seite zu höchstens 5,9 von 10 Punkten reicht.