ANVIL - Pounding The Pavement



VÖ: 19.01.18
Steamhammer/SPV

Style: Heavy Metal

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ANVIL


„Metal On Metal“ (1982) und „Forged in Fire“ (1983) sollte man als überzeugter Metalhead kennen. Darüber hinaus hat das kultige Kanada-Trio ANVIL nach über einem Dutzend weiterer Alben neben echter Qualitätsarbeit in seiner langen Bandgeschichte leider auch einige durchaus verzichtbare Tonträger veröffentlicht. Nun folgt der nächste 'Pounding The Pavement' betitelte Schlag, dessen Inhalt bereits nach dem Anfangsdrittel von „Black Smoke“ bis „Don't Tell Me“ deutlich Entwarnung gibt, woran sich einmal mehr zeigt, warum ANVIL als Inbegriff der leidenschaftlichen Heavy Metalband gelten. Das Niveau des flexibleren Vorgängers „Anvil is Anvil“ wurde knapp gehalten, wie sich ebenso erkennbar bei „Let it Go“ oder einem im zackigen Beach Surfin' Rock n' Roll-Style bretternden „Rock That Shit“, dem speed n' rolligen „Warming up“, sowie im typischen ANVIL-Groove nach vorn marschierenden Stampfern („Nanook of the North“ und „World of Tomorrow“) herausstellt. Wer noch immer glaubt, ANVIL müssten das beste Album seit „Metal on Metal“/„Forged in Fire“ schmieden, sollte endlich anfangen, gewaltig umzudenken. Diejenigen, die  den Film 'The Story of Anvil'  nicht nur gesehen, sondern seinen Inhalt entsprechend sicher im Gedächtnis behalten haben, wissen Bescheid, das dahinter stehende Prinzip lautet anders: ANVIL haben während ihrer aktuell gezählt nunmehr sechzehn Studioalben - dem sich nun 'Pounding The Pavement' als Nummer 17 anschließt -, seit ihrer Bandgründung überhaupt nie die Absicht gehabt, auch nur ein Album genau so wie das vorherige klingen zu lassen! - Eine Grundregel, die 'Pounding The Pavement' erneut auf sympathisch ehrliche Weise unterstreicht, woraus qualitätssichere 8 von 10 Punkten in der Endabrechnung resultieren. 8/10

 

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