STEEL SHOCK - For Metal To Battle


VÖ: Bereits erschienen
(Alone Records)

Style: Heavy Metal

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STEEL SHOCK

Es tut sich eine Menge im schwermetallischen Underground.  Ein ganz heißes Eisen auf dem Oldschool-Sektor sind STEEL SHOCK. Auf das schon besprochene 3-Track-Demo folgt nun die Rezi zum Longplay-Einstieg.

Passender als 'For Metal To Battle' kann der Titel für ein Albumdebüt eigentlich nicht mehr gewählt sein. Auf das 2017er 3-Track-Demo folgte im September gleichen Jahres das nun zur Besprechung anstehende auf lediglich seltene streng limitierte 500 Tonträger-Einheiten gepresste Debüt der niederländischen Heavy Metalband STEEL SHOCK, deren Sänger Nima MetalHeart in der Tat den Spirit des wahren Metals im Herzen trägt, dessen kraftvolles Organ ist wie geschaffen für solche Musik. Die Gitarrenfraktion Lijon Knight/Martjo Whirlewolf und Basser Marcel Aerodyne erzeugt ordentlich Druck, E.Klipse sorgt für wuchtigen Punch hinterm Schlagzeug. Egal ob es der schnelle Opener „Shockwave of Steel“ (dessen Titel alles sagt!), herrliche Epik- Midtempo Groover inklusive fetten Backgroundvocals zum Mitsingen („Under the Sign“), sägende Riff-Nackenbrecher wie „Metal Fire“, „Axe of Hatred“, wo die klassische 80er-Jahre-Schule permanent durch kommt, hier regiert der traditionelle Heavy Metal in reinster Form! Die Stampfer „Eyes of Fire“ und „Ready to Rock“ bauen intensiv Atmosphäre verbunden mit Theatralischen Songstrukturen auf – „Night of Steel“, „Break Down the Walls“ und „All Hail To Metal!“ sind Echtmetall-Hymnen, die allen Mainstream-Posern unseres Planeten im Handumdrehen zeigen, was wahrer HEAVY METAL bedeutet:

„On thunder and lightning we ride on to war For glory and honour to break down the walls One and for all, our destiny calls United we stand, we break down the walls!“

Abgerundet durch ein perfekt zur Musik passendes Coverartwork wird dieser Geheimtipp innerhalb des Jahres wohl noch oft seine Runden im Playerschacht drehen. Darauf die gereckte Faust, Hörnergabel und überkreuzte Arme nach oben: Das ist herrlich klischeebehafteter 100 % Oldschool-Heavy Metal geschmiedet aus Ketten, Nieten, Leder und reinem Stahl der Poser schnell davon laufen lässt, ganz so wie ich ihn einfach nur liebe. Ist es zu hart,  gilt nur eine Regel: - Whimps and Posers – Leave The Hall!

Fazit: Fesselnder Oldschool Heavy Metal auf hohem Energielevel, irgendwo in der breit gefächerten Schnittmenge zwischen ACCEPT, JUDAS PRIEST, RAVEN, OMEN, GRAVE DIGGER, CIRITH UNGOL, MANILLA ROAD, MANOWAR und EXCITER, der nibelungentreu überzeugte Metaller schlichtweg an der Kutte packen muss. - Feines Debüt! 8,5/10

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