THORIUM - Thorium


VÖ: 16.11.2018
(Rock n' Growl)

Style: Oldschool Heavy Metal

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THORIUM

Hinter THORIUM verbirgt sich mit Dario Frodo, Tom Tee und Kurk „Stripe“ Lawless überraschenderweise die gesamte noch bis vor Kurzem für die belgischen Heavy/Power Metal-Stahlschmiede OSTROGOTH in die Saiten greifende nach dem Split mit ihrer ehemaligen Band eigene Wege beschreitende Gitarrenfraktion. Komplettiert wird das klassische Fünfer-Band-Line Up von LORD VULTURE-Sänger David Marcellis und VERMILLION-Schlagzeuger Louis Van der Linden. Das die noch nicht so lange zurück liegende Luftveränderung der Band sichtlich wohl getan hat, verdeutlichen durch schöne Twingitarrenharmonien fesselnde Nummern wie das vom spannenden Eröffnungsintro („March of the Eastern Tribe“) eingeläutete Melodic-Speedinferno„Ostrogoth“ (-ein Schelm, wer böses dabei denkt...) das galoppierende Hymnensahnehäubchen „Godspeed“, der Groover „Icon's Fall“ und „Court of Blood“, weshalb kein Zweifel daran besteht, dass diese wilde Horde gestandener Musiker es kann und nur eines im Sinn hat - voll Durchstarten! Dabei werden unterschiedlichste Stile auf dem Fundament traditionellem Heavy und NWOBHM fußend fast nahtlos ineinander fließend zu einem ureigenen Gebräu kombiniert. LORD VULTURE/BLACK KNIGHT-Shouter David Marcellis wächst geschickt zwischen heroischem Klargesang, intensiv bis zur letzten Ton-Nuance ausgereizter High Pitched Screams und melancholischem Timbre über sich hinaus. Mensch, ist das geil! Grooveriffbrecher wie „Powder And Arms“, „All Manner of Light“ und das fünfzehn-Minütige u a. von Ohohoho-Singalogs begleitete und BLIND GUARDIAN-Lautenspiel ausklingende durch progressive Rhythmus-Tempowechsel inklusive hohem Drama-Faktor gesteuerte Heavy Metal-Lehrstück „Four By Number, Four By Fate“ gehen samt wahnsinnigem Groovelines unwiderstehlich ins Blut. Umso mehr fiebert ein von diesem Killerteil immer noch völlig geflashter Resezent dem Auftritt der Band beim F.M.O. entgegen.

Das verarbeitete Einfluss-Spektrum der Band reicht von CRIMSON GLORY, DREAM THEATER, IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST, RIOT (V), TOKYO BLADE bis hin zu EXODUS, QUEENSRYCHE, VICIOUS RUMORS und SAVAGE GRACE.

THORIUM haben eine faszinierend erfrischende Oldschool-Rezeptur ungeschliffenen NWOBHM, Power-, Speed Metal, etwas Prog, auch ein wenig Bay Area Thrash und klassischem Heavy Metal-Anteil kreiiert. Fans unterschiedlicher Genre-Stile könnten an dem rasant powernden Erstling bereits nach kurzem Reinhören exzessiv Gefallen finden.

Fazit: Vielseitiges Hymnen-Kraftfutter mit Serienweise Headbanging Mania auslösender Grooves einschließlich phantastischer Melodieführung von einer Handvoll gestandener Recken, die haar genau wissen, wie packender Heavy Metal gespielt wird. - Granatenstarkes Teil! 8,5/10

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