BALEFUL ABYSS - Death Propaganda

07 balefulabyss

VÖ: 26.07.2019
(Black Sunste / MDD)

Style: Death Metal

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BALEFUL ABYSS

BALEFUL ABYSS kennen einige mit Sicherheit, denn es handelt sich hier um die Band ZOMIESLUT, die sich umbenannt hat und nun unter diesem Banner ihr Debüt vorlegt.
Das Intro erinnert ein wenig an einen Zombie Film und dann geht es mit „Ancient Angels Of Gore“ gleich mal flott los. Das ist Up Tempo Death Metal der alten Schule, der dann aber nach kurzer Zeit völlig abbremst, um sich im Grenzbereich des Death und Doom Metals breit zu machen. Die tiefen Growls von Sänger Gitarrist Frank von Boldt passen dazu wie die Faust aufs Auge genau wie die immer wieder kurzen, knackigen Up Tempo Parts. Geil finde ich den knackig trockenden Drum Sound von Hamdi Avci, der herrlich aus den Boxen nagelt und sowohl die zweite Klampfe von Joe Azazel und der Bass von Mojo Kallus verwöhnen mich in diesem Opener ungemein. Der schleichend groovende Death Metal in „Reality Vortex“ plättet ohne Gnade, dabei ist der rasante Ausbruch perfekt überraschend eingebaut und knallt voll vor den Latz wie auch das fetzige Solo. Mit dem Titeltrack machen BALEFUL ABYSS den Slow Motion Deathern von Winter starke Konkurrenz in Sachen zäh kriechender Masse, die Sinsheimer sind aber durchaus abwechslungsreich und spielen geschickt mit Doom und Mid Tempo Death Passagen. Ein düsterer Sample eröffnet das fett klingende „Gates Of The Cherubim“, das vor allem durch seine Riffwände und die hämmernden Double Bass lebt. Hier und da lockert auch mal ein Up Tempo Part den kriechenden Tod auf und überrascht verdammt positiv. Zu Beginn von „Purgatory Of Conceitedness“ darf erst mal der Bass einen fast Solo Lauf starten, dann setzen die Gitarren mit ein und das Stück bleibt erst mal eine Weile im Up Tempo Bereich, um sich dann im Groove Death Metal einzupendeln, aber auch ein paar zähe Passagen mit einzubeziehen. Mit technischen Finessen ist „Spitting Out the Dead“ ausgestattet, um dann herrlich galoppierenden Death Metal zu zelebrieren, der geradlinig nach vorne treibt. Erneut geschickt wandern BALEFUL ABYSS mit „The Dead Around Us“ auf dem schmalen Grad zwischen Death und Doom herum, um dann nach drückendem Beginn in „Satanophobia“ eine kurze, knackig flotte Nummer raus zu hauen. Dafür kriecht „Expected Deterioration“ zäh und heavy wie Lava aus den Boxen, um dann sofort mit „Veiled In Flesh“ richtig flotten Death Metal der brutalen Art zu zelebrieren. Am Ende ist „Web Of Soulless Horror“ zwar wieder verdammt zäh, aber durch das Riffing kriegt der Song noch einen verdammt starken, majestätischen Touch.

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