FRETLESS - Damnation


VÖ: Bereits erschienen
(Pure Steel Records)

Style: Hard Rock/Heavy Metal

Homepage:
FRETLESS

Acht Jahre liegt das FRETLESS-Debüt Local Heroes zurück, da wurde es allerhöchste Eisenbahn, wieder mal ein Lebenszeichen von sich zu geben, sonst gerät man allzu schnell in Vergessenheit. Trotz scheinbar instabilen Band Line Ups haben FRETLESS ein auf recht stabilen Füßen stehendes Gesamtergebnis veröffentlicht. „Are You Ready For Some Heavy Metal“ - eine Devise, die bei den Schweden greift. Ja, ich bin bereit für Heavy Metal! Musikalisch bewegen sich die geradling aus den Boxen peitschenden insgesamt dreizehn auf 'Damnation' verzapften Stücke irgendwo im breiten ASTRAL DOORS-, EUROPE-, SKAGARACK-, RAINBOW-, TNT-Schnittmengenfeld. Eingängige Riffbrecher wie „Let's Get High“, „Damnation“, „Higher Ground“, „Black Widow“ (von kraftvollen Backgroundvocals unterstützt) „Spread Your Wings“ oder „Freedom“ hat genügend Wumms einschließlich packenden Drive um auf Anhieb zu fesseln, Schlagzeug und Bass kommen ebenfalls wuchtig das raue Organ von Sänger Patte Carlsson verleiht den Stücken ebenfalls eine ganz besonders eigenwillige Stilnote. Sogar der Tastenklimperkasten auch Keyboard genannt, nervt keineswegs, weil die scharfkantige Rhythmus-Gitarre krachende Riffs in Serie aus der Hüfte feuert und hochexplosive Leadsoli das erforderliche Quantum Pfeffer in zumindest fast alle Kompositionen streuen. Ok, über „Black Moon“ darf man geteilter Meinung sein und mit „Sweet Cherie“ haben FRETLESS fast einen kleinen Airplay-Hit am Start. Wenn es etwas auszusetzen gibt, äußert sich dies in der komplexen Lyrik bei vielfach gleichlaufendem Grundschema.

Fazit: Guter Schwedenhard n' Heavy Rock für die ASTRAL DOORS, EUROPE-, SKAGARACK-, RAINBOW-, TNT-Fangemeinde. 7,5/10

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