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TWILIGHT FORCE - Dawn Of The Dragonstar


VÖ: Bereits erschienen
(Nuclear Blast Records)

Style: Symphonic Epic Hollywood Power Metal

Homepage:
TWILIGHT FORCE

Eines vorweg: Für dieses Album empfiehlt sich ein intensives Faible für STRATOVARIOUS, MAJESTICA bzw. RHAPSODY, denn nach kaum etwas anderem klingen TWILIGHT FORCE auf dem aktuell dritten Studiolongplayer. Angefangen vom Titeltrack „Dawn Of The Dragonstar“, übergehend zu „Long Live The King“ und „Queen Of Eternity“ bis sich der Kreis mit dem Zwölfeinhalb Minuten Epos „Blade Of Immortal Steel“ schließt, gelingt es TWILIGHT FORCE ihre Fantasy-Eben auf homogenen Level zu präsentieren. Zwar besitzen sie keineswegs die Durschlagskraft obiger Genrekapazitäten, noch ist ein sich abhebender Hymnen-Ausreißer nach oben vertreten, - trotz klarem sich allzuoft gleichbleibend in extreme Höhen reichenden Gesangsmuster doch erreichen sie einschließlich Theatralik steigernden Bombastfaktor (Orchestral-Untermalung, Chöre, akkustische Parts, gesprochene Passagen) zumindest ein recht annehmbares Epic-Hollywood-Niveau das vor allem für jene Hörerschichten von Interesse sein könnte, die von derartiger Musik nicht genug bekommen.

Falls jemand nach etwaigen Referenzwerken dieser Stilrichtung zu fragen gedenkt, würde ich jederzeit die ersten beiden RHAPSODY-Alben 'Legendary Tales' und 'Symphony of Enchanted Lands' sowie 'Visions'- von STRATOVARIUS vorziehen, wo die Flamme der Leidenschaft um ein Vielfaches stärker brennt und der Inhalt komplett hält, was er verspricht.

Ergo: 'Dawn Of The Dragonstar' ist zumindest Genrekino gehobenen Durchschnitts für STRATOVAROIUS/MAJESTICA/RHAPSODY-Fans. 6,5/10

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