GHOSTHER - Through Fire

12 Ghosther

VÖ 06.12.19
(Noizgate Records/Rough Trade)

Genre:
Modern Alternative Rock

Homepage:
GHOSTHER

Auch wenn meine musikalische Heimat definitiv nicht in diesem Genre liegt, weckten die nordrhein-westfälischen GHOSTHER meine Neugier als Vergleich zu den hessischen Pendants in Form von REVOLUTION EVE und APRIL ART. Das Quartett um Frontfrau Jenny Jansen weiß auf dem Debütalbum durchaus zu gefallen. Die zehn Stücke drehen sich inhaltlich fast ausschließlich um Themen im Bereich zwischenmenschlicher Beziehungen. Musikalisch mischt man gekonnt (Alternativ)Rock, Pop und (Modern)Metal, verpasst dem Ganzen einem modernen Anstrich, garniert das Ergebnis letztendlich mit einer fetten Produktion aus der Frankfurter Metalcore Soundschmiede Pitchback Studios (u. a. ESKIMO CALLBOY, WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER, ANY GIVEN DAY) und schon darf man sich freuen in einem Atemzug mit HALESTORM oder PARAMORE als Vergleich oder Inspirationsquelle genannt zu werden. Ob treibend rockige Beats („Breathing“, „H.O.P.E.“), mit Metalcore Attitüden gespickten Arrangements („The Bitterend“, „Absence Makes The Heart Grow Fonder“) oder einfach nur emotional gefühlvolle Stücke wie z. B. der Titeltrack sorgen für viel Abwechslung. Dieses gilt übrigens auf für die Vocals, da Frontfrau Jenny hier sehr variabel agiert und dabei hier und da mit Growls vom Gitarristen unterstützt wird.
Zum Abschluss der Lobhudelei sei noch das wirklich ansprechende Froncover des Digipacks erwähnt, dass von Daniel Hofer (Archetype Design) stammt.

„Through Fire“ hat mich in seiner Form wirklich positiv überrascht. Wenn GHOSTHER es nun noch verstehen, dies auf der Bühne mit eben dieser gezeigten Intensität umsetzen, dann sollte hier ein klasse Live Akt heranwachsen.

Punkte: 8/10

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