RAGE - Wings Of Rage

01 rage

VÖ: 10.01.2020
(Steamhammer / SPV)

Style: Heavy / Power / Speed Metal

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RAGE

RAGE sind seit fast 35 Jahren in der Szene, Urgesteine, die man sich aus der Metal Welt gar nicht mehr wegdenken kann und da ist man natürlich um so mehr gespannt, was die Herren so abliefern werden.
„True“ eröffnet das Album und hat einen sehr drückenden und dunklen Touch in den Strophen, wird aber im Refrain zu einem wahren Killer in Sachen melodischem Speed / Power Metel und das dazugehörige Solo fetzt ungemein. Auch mächtig stampfend und mit fetten Riffs startet „Let Them Rest in Peace“, das zudem auch ein wenig verspielt und vertrackt ist. Aber nicht nur dak der Stimme von Sänger / Basser Peavy kommt auch ein gewisser heller und melodischer Anstrich mit hinzu, was dem Stück sehr gut steht. „Chasing the Twilight Zone“ bietet einen kernigen Drive, das Stück rockt ordentlich ab und zielt genau auf die Nackenmuskulatur und dazu kommen auch nherrlich flotte und treibende Parts, bei denen man abgehen MUSS. Schön speedig und mit einem anständigen, melodischem Power Metal Wums geht es hier granatenstark zur Sache und abermals flasht mich das Solo ungemein. Mit dem Titelstück sind alle RAGE Trademarks vorhanden, Tempo, Melodie und Technik geben sich hier perfekt die Klinke in die Hand und die Mitgröhl Parts sitzen haargenau. „A Nameless Grave“ bringt auch die klassische und orchestrale Ader in RAGE hervor und dieses Stück kommt mit Geige und Bombast klasse rüber, vor allem weil hier trotz der Härte auch viel Melodie in den Song gepackt wurde. Danach geht es dann wieder flott zur Sache, denn „Don't Let Me Down“ verbindet melodischen Power Metal mit speedigen Passagen und der Refrain ist dagegen aber phantastisch tragend. „Shine a Light“ bringt uns die Orchester Einschübe wieder zurück und das Stück ist schon fast balladesk gehalten, was mir persönlich runter geht wie Öl. „HTTS 2.0“ ist ein Klassiker, den RAGE 1996 als „Higher Then The Sky“ auf ihrem „End Of All Days“ hatten, der aber hier dank des grandiosen Sounds richtig fett klingt. Aus kernigem Up Tempo powert sich das Trio in „Blame It on the Truth“ immer wieder gerne nach oben, hat zudem auch vertrackte Andeutungen mit dabei und vor allem ist erneut die Melodie saustark. Im finalen „For Those Who Wish to Die“ gibt es Double Bass satt und so tierisch die Nummer auch stampft, so sanft wird sie dann auch beendet.
RAGE haben hier ein großartiges Album erschaffen, bei dem Sound, Artwork und die Musik absolut perfekt zusammen passen und RAGE sind hier so stark wie nie, was ihnen von mir verdiente 9,3 von 10 Punkten einbringt.

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