MIDNIGHT - Rebirth By Blasphemy

VÖ: Bereits erschienen
(Metal Blade)
Style: Black Speed Metal
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MIDNIGHT
'Satanic Royalty' und 'No Mercy For Mayhem' bleiben wohl immer die beiden Eierschleifer, an denen sich alle folgenden MIDNIGHT-Releases messen lassen müssen. Daran konnte auch der ungewohnt experimentielle Drittling 'Sweet Death and Ecstasy' nicht allzu viel ändern, und so ist es auch diesmal, dennoch: Knapp 34 Minuten unheilige Fuckin' Speed and Darkness' reichen völlig aus, den Schredderhobel mächtig kreisen zu lassen, um sämtliche Wände ins Wackeln zu bringen, das der Putz nur so rieselt. Durch den Einstieg beim Major-Label METAL BLADE wirkt das aktuelle MIDNIGHT-Album Nummer vier nun zwar ein vielfaches glatt geschliffener doch spielerisch professioneller, kaum einen Deut schlechter als auch nur eine der voran gegangenen MIDNIGHT-Veröffentlichungen.
Am Rotzräudigkeits-Level hat sich trotzdem über haupt nichts geändert, die gesamte Scheibe sprüht regelrecht vor Energie, dass es nur so knallt! Athenar tritt in gewohnter Manier mächtig deftig Arsch! Herb killende Mördergrooveriffs, treibendes High Black Speed n' Roll-Drumming begleitet von donndernden Bassgrooves und sein dreckig fieses wie eine derbere Variante von Cronos klingend sich die Lunge heißer schreiend brüllendes Organ beinhalten alle bewährten MIDNIGHT-Trademarks.
Beim fulminanten Eingangs-Opener „Fuckin' Speed and Darkness“ haut uns Athenar gleich mal ein massives Pfund um die Ohren, das künftig seinen sicheren Platz im Live-Set haben wird, „Devil's Excrement“, „Warning from the Reaper“, „Cursed Possessions“ und der krachende Groove n' Roller „The Sounds of Hell“ sind weitere Black Speed n' Roll-Anwärter für sichere Positionen im künftigen Live-Set, während daneben selbst die tempogedrosselte Blaupause „Rising Scum“ bestehen kann.
Nicht ganz so ungeschliffen wie in der frühen Anfangsphase, doch immer noch oberamtlich heftig räudig genug, um es in Punkto Energie und Härte mit den SODOM, VENOM und SLAYER des Planeten aufzunehmen. MIDNIGHT-Violators können ihren Player schon mal auf Daurrotation einstellen...
Fazit: Eine präzise killend alles niederreissende 'Raw Attack' aus purer 'Fuckin' Speed and Darkness'! 8,5/10

