FAIRYLAND - Osyrhianta


VÖ: 22.05.20
(Massacre Records)

Genre:
Symphonic Metal

Homepage:
FAIRYLAND

Was macht eine Band, wenn sie drei Konzeptalben nacheinander veröffentlicht hat und die erdachte Geschichte damit beendet ist? Richtig, man veröffentlicht ein viertes Konzeptalbum als Prequel und erzählt die Vorgeschichte zur eigentlichen Story. So geschehen bei den Franzosen FAIRYLAND und ihrem neuen Werk „Osyrhianta“.

Die ersten drei Scheiben sind mir allerdings komplett unbekannt und daher habe ich auch keine Vergleichsmöglichkeiten und kann nicht sagen, ob sich der Sound des Fantasy Metals in den zehn Jahren seit Erscheinen der Trilogie großartig verändert hat.
Auf „Osyrhianta“ gibt es auf jeden Fall Metal zu hören, der in seinen besseren Momenten an Rhapsody (of Fire) erinnert und in seinen schlechteren leider ein wenig in den Kitsch abgleitet, auch wenn dies Anhänger des Genres nicht einmal groß stören dürfte.
Highlights sind auf jeden Fall die Beiträge von Camille "Cydorrh" Dominique, die mit dem Einsatz von Geige und Flöte abwechslungseiche Nuancen beisteuert.
Zusammenfassend würde ich die Musik als Mischung aus Rhapsody und Twilight Force bezeichnen und wer sich davon angesprochen fühlt, der ist hier sicher gut aufgehoben.
Anspieltipps: „Hubris Et Orbis“, „Across The Snow“ und „The Age Of Light“.

7,5/10