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RISINGFALL - Arise From The Ashes - The EP & Singles Collection 2016 - 2019


VÖ: Bereits erschienen
(GoldenCore Records/ZYX Music)

Style: Heavy Metal

Homepage:
RISINGFALL

Wer erinnert sich noch an BOW WOW und EARTHSHAKER, zwei Nippon-Urgesteine, die bereits in den Mid-70ern Hard Rock und frühen (Proto)-Metal spielten? Wer sie nicht kennt, sollte wenigstens einmal die Namen gehört oder gelesen haben. In den 80ern traten LOUDNESS und OUTRAGE auf den Plan, um durch Hymnenhaften Traditions- und schweren Thrash Metal heftig an die Tore zum europäischen Tonträgermarkt zu klopfen, auch SATANICA die kürzlich mit dem aktuellen Studio-Release 'Ressurrectuion of Devil's Spirit einigen Staub aufwirbelten, dürften keine gänzlich unbekannte Größe in Europa mehr sein. Siebzehn Stücke - vierzehn Studio- und drei Live-Tracks - werden der klassischen Heavy Metal-Anhängerschaft serviert.

RISINGFALL sind eine weitere Kapelle, der es mühelos gelingen sollte, auf dem Europamarkt Fuß zu fassen. Warum das so ist, soll euch nicht vorenthalten bleiben: Obwohl sie bisher fünf EP's/Singles veröffentlichten, besitzen alle darauf zu hörenden Stücke des Tokyoer Quintetts soviel unbändige Energie und Rafinesse beeinflußt von der NWOBHM (TOKYO BLADE; RAVEN, BATTLE AXE, HOLLOW GROUND etc. lassen grüßen!) dass dieser in den Mittleren Zwanziger Jahren befindliche Fünfer selbst gestandenen Euro- und US-Acts mit seinem flotten Stil das Nachsehen gebend eine Reihe von alteingesessenen Combos die heute längst nicht mehr ihr früheres Level auf der Pfanne haben, ziemlich blass aussehen lassen. Knackig wirbelnde Twingitarren, wuchtiger Schlagzeugpunch, und ein charismatisch tönender Shouter, der spätestens wenn sein Hang zur Dramaturgie in Extrem-Hochtonlagen ausschlägt, an seine Grenzen gerät, dem es jedoch weder an Theatralik, Feingefühl noch rauer Kehligkeit mangelt, sollten Grund genug sein, dem begaben Japan-Quintett eine Chance zu geben; - es lohnt sich!

Anspieltipps: „Living On The Edge“ und „Cry For The Steel,  - (zwei herrlich fulminant brachial auf die Zwölf gehende Speedbretter!), der krachende Powerfetzer „Kill By Wheels“ die kantigen Groover „Kill By Whells“ und „Hell Crisis“ sowie der unmissverständlich im UFO-Rhythmus getaktete Hymnenstampfer „Tyrants Void“.

Trotz Sprachbarriere: „Arise From The Ashes – The EP & Singles Collection' 2016 – 2019' ist nicht nur Leckerbissen für überzeugte Japan-Metalfans, obig erwähnter Kapellen. Auch Anhängerschaft traditioneller Euro- bzw. US-Metalacts dürften Gefallen an dem schmucken via GoldenCore Records/ZYX als zusammengefasste Collection aufgelegten, es auf beträchtliche 73:11 Minuten Gesamtspielzeit  bringenden Kleinods finden. Das Material auf Arise From The Ashes - The EP & Singles Collection 2016 - 2019 kickt enorm fett.

Fazit: – Packender Japan-Metal. - There's a Thunder in the East, but his Lightning Strikes again! 8,5/10

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