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NAPALM DEATH - Throes Of Joy In The Jaws Of Defeatism

09 napalmdeath

VÖ: 18.09.2020
(Century Media Records)

Style: Grindcore / Death Metal

Homepage:
NAPALM DEATH

NAPAM DEATH haben mit ihrem 1987'er Debüt „Scum“ ein ganzes Musik Genre geprägt und haben damit ihrem wohlverdienten Erfolg eindeutig verdient. Mit dem neuen Album haben sich die Mannen um Sänger Mark „Barney“ Greenway nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht, sondern lassen es wieder heftig krachen.
Sofort mit „Fuck the Factoid“ kommt da nämlich ein brutal rasender und zugleich auch technisch versierter Track aus den Boxen gefegt, der zudem auch noch einen Hauch Atmosphäre aufweisen kann. Mit dem folgenden „Backlash Just Because“ sind NAPALM DEATH eine Spur vertrackter zu Beginn, doch auch hier müssen wir auf das prügelnde Grindcore Gewitter nicht verzichten. Highspeed erwartet uns auch bei „That Curse of Being in Thrall“, das Stück knallt, bietet im Mid Tempo einen grandiosen Groove und die Vocals sind so richtig geil dreckig. Aus einem guten Drive heraus wird „Contagion“ erneut an einigen Stellen atmosphärisch, aber das wüste Geballer bläst zudem alles weg, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und auch erstaunt mich, dass NAPALM DEATH hier eine Prise Melancholie einschieben. Stampfend, Bass lastig und düster gibt sich „Joie de ne pas vivre“ und auch „Invigorating Clutch“ wird nach dem düster dunklen Beginn im schleppenden und bedrohend wirkenden Sektor gehalten. Dafür steigert sich „Zero Gravitas Chamber“ aus dem batschenden Up Tempo immer wieder in Grindcore Geballer, um dann mit „Fluxing of the Muscle“ einen Mix aus Break lastigen Passagen mit Up Tempo Parts zu mixen. Danach geht „Amoral“ als atmosphärische Death Metal Nummer im Mid Tempo durch, um dann bei „Throes of Joy in the Jaws of Defeatism“ wieder mit der Grind Keule zu schwingen. Saustark, wie die Grenzen zwischen Death und Grind bei „Acting in Gouged Faith“ verschwimmen und am Ende mit „A Bellyful of Salt and Spleen“ eine opulente, düstere, drückende und beschwörende Nummer steht.
NAPALM DEATH haben die Messlatte erneut sehr hochgelegt und das bringt ihnen auch 9 von 10 Punkten ein.

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