PAGANIZER - Beyond The Macabre

06 paganizer
VÖ: 24.06.2022
(Transcending Obscurity Records)

Style: Death Metal

Homepage:
PAGANIZER

Rogga Johansson hat hier mit PAGANIZER das elfte Album für und und was da kommt ist klar, der Opener „Down the Path of Decay“ zeigt es sofort, das hier lupenreiner Schweden Death am Start ist und das Stück hat auch ordentlich Wums und fegt erst mal mit hohem Speed aus den Boxen. Dass es sowohl Mid Tempo als auch das klassische Up Tempo gibt, ist wohl jedem klar und „bei „Left Behind to Rot“ bin ich erst mal platt, so rast das hier zu Beginn und hat im Riffing sogar sehr gute Melodiebögen mit drin. Das typische Ufta Death Feeling kommt hier auch noch auf, aber das Geprügel ist für mich hier einfach extrem geil. Wer meint, dass „Meatpacker“ mit seinem drückenden Beginn so bleibt, wird getäuscht, es sind zwar schleppende Abschnitte mit drin, aber auch hier fahren PAGANIZER das Tempo weit nach oben und das kracht und wem das nicht reicht, der kriegt am Anfang von „Sleepwalker“ auch das volle Donnerwetter an rasendem Death vor den Latz geknallt. Auch wenn es dann „nur“ ins Up Tempo runter geht, ist der Druck noch immens und der krurze Mid Tempo Part ist wuchtig wie die Sau, bevor es wieder herrlich knallt. In „Succumb to the Succubus“ gibt es fast durchgehend fett knatternden Death Metal der skandinavischen (old) school mit starkem Solo, während „Raving Rhymes of Rot“ eine massiv drückende Nummer mit vielen schleppenden Passagen, einer aufkommenden Atmosphäre und superben Melodiebögen ist. Mit „Beyond the Macabre“ wird dann aber ein Orkan losgelassen, der sich gewaschen hat. Hier knüppelt es vom Feinsten, doch dann laufen hier auch eingängige Riffs auf, um dann auch mal total runterzuschalten. Doch mit dem Solo wird die Power mächtig hochgeschraubt und es presst mich volles Rohr. Der „Menschenfresser“ kommt erst mal als Groove Death daher, um nach dem Geprügel weiter den Nacken im Mid Tempo zu beanspruchen. Dass PAGANIZER gerne mit dem Tempo spielen ist ja hinreichend bekannt, aber wie genial das Riffing hier in „You Are What You Devour“ ist, davon muss man sich überzeugen, das haut mich total um. Nicht nur, dass „Unpeaceful End“ als Finale zäh und massiv drückt, hier it auch noch Karl Willets (Bolt Thrower, Memoriam) als Gast mit dabei und dieses kriechende Stück hat tonneweise Wucht und Power mit erneut völlig geilen Riffs.
Das hier ist das für mich bisher beste PAGANIZER Album und das sackt sich auch 8,6 von 10 Punkten ein.


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