BATTLESWORD - Towards The Unknown

09 battlesword
VÖ: 16.09.2022
(MDD Label & Mailorder)

Style: Melodic Death Metal

Homepage:
BATTLESWORD

Früher hab ich gerne Melodic Death Metal gehört, doch mit der Zeit war der Pfad einfach zu ausgetreten und so war ich gespannt, ob das vierter Album von BATTLESWORD da eine positive Überraschung sein wird.
Das Intro „Departure“ wirkt auf jeden Fall schon mal mehr als positiv und wenn dann „The Awakening“ loslegt, kann es mich mit seinem drückenden Beginn schon mächtig packen. Die Steigerung ins Mid Tempo ist super gelungen, die Melodiebögen sind sehr gut und nicht übertrieben und wenn die Double Bass einsetzt, passt das stark zusammen. Dazu auch noch ein leicht moderner, vertrackter Anstrich und es kann gerne so weiter gehen. Auch in „To Become the Wolf“ ist der Mid Tempo Drang stets spürbar, das Riffing ist hier einwahrer Genuss für den Gehörgang und verbreitet eine sich weit öffnende Atmosphäre, wozu sich klassisches Metal Riffing mit starken Growls aufbaut. In „Terra Combusta“ kommen auch mal ein paar flotte Parts hinzu, doch BATTLESWORD fühlen sich eher im fetten Mid Tempo zuhause und erneut rödeln die Double Bass zu majestätischem Riffing in bester Manier. In seiner coolen Art geht „The Shores of I“ voran und hat sogar einen leichten Hang zum Viking Metal und mit seinen akustischen und melodischen Abschnitten einen wahren Hinhörer. In „Hounds of Hades“ wird es hingegen mehr und mehr vertrackt, jedoch lassen sich ein paar Tempo Schübe und Melodien blicken, die den modernen Touch auflockern und mit dem im Up Tempo angesiedelten „Backstabber“ haben die Jungs für mich den großen Wurf der Platte, da auch mal ein paar geile Ballerparts genau so vertreten sind wie auch hymnische Passagen. Das waren die neuen Stücke, doch die CD hat noch mehr zu bieten, denn „Fire and Storm“ ist der erste von drei Bonus Songs der 2018 EP, der erst mal klassischen Metal versprüht, dann mehr und mehr in den Melo Death mit majestätischen Anleihen übergeht. „There Will Be Blood“ ist eine flottere Nummer, die vor Breaks und Abwechslung nur so strotzt und „The 13th Black Crusade“ pusht sicch von drückenden Passagen immer wieder in stark pumpendes Mid bis Up Tempo hoch.
BATTLESWORD haben hier tatsächlich eine Melodic Death Scheibe erschaffen, die nicht ausgelutscht, sondern frisch und kernig klingt, so muss es sein, da hat man Hörfreude und bringt den Jungs 7,9 von 10 Punkten ein.


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