HOLY MOTHER - Rise


VÖ: 05.07.2024
(Massacre Records)

Style: US Metal

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HOLY MOTHER

Mike Tirelli und seine Mannschaft legen nach tollen Live-Auftritten im letzten Jahr u. a. beim Headbangers Open Air das offizielle „Face This Burn“-Nachfolgewerk auf den Tisch. Album Nummer sieben beinhaltet eigentlich so ziemlich alles was HOLY MOTHER ausmacht. Das ihnen eigene Siegel der Eigenständigkeit hat sich die Band weiterhin bewahrt.

„Fire“ beginnt mit sirenenhaftem Frauengesang, danach spricht die gewaltige Stimmbandpower von Meister Tirelli, flankiert von heftig treibenden Gitarren, dessen heroischer Gesang überhaut kein Gramm an Durschlagskraft verloren hat. Der flotte Powersmasher geht gleich mal gut ins Gehör. HOLY MOTHER haben neben ihren US-Roots auch europäische Einflüsse, die öfter aufblitzen. Der Trend, Alben auf modernen Sound zu produzieren setzt sich wie beim Vorgänwerk 'Face This Burn' fort.

Insgesamt erweist sich dieses Album als durchwachsene Angelegenheit. Am großartigen Gesang von Meister Tirelli der völlig außer Frage steht, gibt’s defintiv nichts zu bekritteln. Tolle Gitarrenarbeit von Mickey Lixx und Wayne Banks der zusammen mit Schlagzeuger James Harris eine harmonisch tighte Rhythmussektion bildet, sind ebenso präsent. Was die Neueinspielung von „Live To Die“ bedeuten soll, erschließt sich mir jedoch nicht, obwohl das Stück zu den besten auf dieser Scheibe gehört. Eine Groove-Metal-Nummer wie „Power“ ist mir zu künstlich modern aufgeblasen, selbiges gilt für den Titeltrack „Rise“ und die austauschbaren Belanglosigkeiten „Down“ und „Interventionist“. Besser funktioniert das ganze bei „The Elevator“, „Jeremiah“, der auf Hard n' Heavy Rock gemachten Groove-Nummer „Hex“ sowie dem heroischen von Tirelli's raumgreifend epischem Gesang erfüllten Schlußknaller „Rain“.

Fazit: Kein gutes, ebensowenig schlechtes Album. 6,5/10

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