AURO - Im Schatten der Bastion

08 auro
VÖ: 15.08.2025
(Folter Records)

Style: Black Metal

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AURO

Fünf Jahre nach ihrem Debüt legt die Augsburger Black Metal Formation hier ihr Zweitwerk vor, das mit dem Intro „Präludium: Nachtschrecken“ schon richtig unheilvoll beginnt. Was dann in „Insignien der Macht“ folgt, ist klassischer Black Metal, der rast wie vom Schlund der Hölle ausgespuckt und fährt eine Aggression auf, die sich gewaschen hat. Doch das soll noch lange nicht alles sein, denn wenn die tragenden Keys bei der Prügelei hinzu kommen, find ich das klasse und vor allem verlieren diese um tragenden Mid Tempo nicht ihre Wirkung, bevor dann wieder dann Massaker ausbricht. Im „Strom der Verborgenheit“ wird es kurz langsamer angehen gelassen, doch aus dem Nichts heraus ballern die Herren wie die Berserker und es klingt absolut bösartig. Ohne Vorwarnung wird der Song dann vertrackt und sackt ins Mid Tempo ab, was aber nur der Anlauf für ein weiters Prügel Fest ist, das dann in tragend erhabenen Black Metal übergeht. Hart stampfend eröffnet „Im Schatten der Bastion“ , um auch hier dann geschickt mit dem Tempo zu variieren. Mit sanften, aber mysteriösen Klängen geht es in „Lux Caeaca“ los, das dann eine ganze Weile im Mid Tempo stampft, nur um dann über Up Tempo mit tragenden Keys in die Knüppel Sphären zu gehen. Das „Haus der tausend Flügel“ besticht durch unbarmherzige Ballerei, aber auch durch die tragenden und episch angehauchten Key Parts, die sich gegen Ende lautstark in den Vordergrund stellen. Kurzes Geplänkel läutet bei „Der Glanz des Titanen“ das nächste Massaker ein, bei dem schonungslos drauf gedroschen wird und die Herren keine Gnade walten lassen. Nur im Mittelpart wird es etwas erhaben und tragend, doch dann ballert es wieder aus allen Rohren. Diese Brutalität setzt sich in „Okkultation - Der Allgegenwärtige“ auf aggressivste Art und Weise fort. Auch wenn die Keys da etwas tragend wirken, die rasenden Drums sind ein Brett für mich. Auch der Übergang zu den majestätisch anmutenden Keys sind für mich saustark in Szene gesetzt und das Outro „Ausklang: Figura Serpentinata (Im Zenit der Eklipse)“ ist noch ganz speziell durch seine Elektro Einschübe am Ende.
Für mich mal wieder ein Black Metal Album, das es in sich hat und hoffentlich lassen uns die Herren nicht wieder fünf Jahre warten, hier sind auf jeden Fall 8,6 von10 Punkten angesagt.

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