FATE'S HAND - Steel, Fire and Ice


VÖ: 21.11.2025
(Dying Victims Productions)

Style: Epic Metal 

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FATE'S HAND

'Steel, Fire and Ice' – das ist als Albumtitel schon mal eine Ansage. Mit FATE'S HAND stellt sich ein außergewöhnlich vielfältig aufgestelltes Trio from Down Under einem bisher noch nicht erschlossenen größeren Heavy Metal-Fankreis vor.

JUDAS PRIEST, KING DIAMOND, DESTRUCTION und BATHORY werden laut Infoblatt als Einflüsse dieses episch-metallischen Duos genannt. BATHORY sicherlich auf jeden Fall, die kommen mir sogleich beim Opening Track „The Quest Spirit“ auf dem Debüt des begabten Australier Duos entgegen, ebenso JUDAS PRIEST - für alle Schlafkatzen - spätestens („Fire Reigns Once More!“) dem es gelingt diesen Einflussbereich nahtlos ineinander fließen zu lassen. Hartnäckig hingegen entzieht sich der komplett überflüssige DESTRUCTION-Vergleich, von deren Influenca überhaupt kein Gramm vertreten ist, stattdessen geht es mehr in Richtung WARLORD/SEVEN SISTERS und ETERNAL CHAMPION.

„The Quest Spirit“ beginnt schon mal fett heroisch von epischer Breite bestimmt im BATHORY-Gewand, „Fount Of All Waters“ überrollt mit fetten Riffwalzen, „Woven in Space and Time“, das zweieinhalb-Minuten-Instrumental „in The Draugr Deeps“ geht mir als Fan mystischer Heavy Metal-Musik tief unter die Haut, „Fire Reigns Once More“ kombiniert JUDAS PRIEST schleppend temporeduzierte MERCYFUL FATE und BATHORY zu einer griffigen Melange, danach röhrt „Starforger“ irgendwo im Fahrwasser zwischen tempogredosselter Epic und brazzender Melodic Powerspeed-Kante, Marke WARLORD/ ETERNAL CHAMPION. „The Cosmic Ash“ marschiert in Richtung betont opulent epischer WARLORD/ETERNAL CHAMPION vorwärtsgetrieben mit flotten KING DIAMOND-Ausbrüchen (ohne Diamant-Königs Gesang), - letzteres Kriterium erinnet gerade beim griffigen Schlußknaller „Stallion of Skies and Seas“ nocheinmal kräftig an SEVEN SISTERS-Frontmann/Gitarrist Kyle McNeill.

Acht Tracks auf lediglich 37:20 Minuten verteilt wohnen diesem bombastisch aufgepäppelten Debüt inne, denen ungeheuer intensiv epische mittels Sturmrauschen, Singalongs und variable Tempowechsel erzeugt heroische Aura entströmt, die selbst von den Vorbildern auf solchem Intensitätslevel nicht immer erreicht wurde. Dafür gibt es verdientermaßen dicke 8 von 10 Punkten. Cheer's - auf dass dieses beeindruckende Level künftig noch mehr ausgebaut wird!

Fazit: Fettes Debüt eines kraftvoll den Spirit damaliger und jetziger Helden in sich bringend feiernden Trios. 8/10

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