LIBIDO AIRBAG - Scum Sculpture

12 libido
VÖ: bereits erschienen
(Rotten Roll Rex)

Style: Cyber Goregrind

Homepage:
LIBIDO AIRBAG
ROTTEN ROLL REX

Die Cybergore Legende kehrt nach neun Jahre Ruhe mit einem neuen Album zurück und ich war mir sicher, dass sie mich wieder voll in ihren Bann ziehen werden. Sofort mit dem Opener „Filth Memorial“ kommt eine totale Bedrohung auf mich zu, die derben Vocals, die elektronischen Elemente, das Düstere, das alles passt in perfekter Aggression zusammen und es soll mit „Mescalinum Masculinum“ noch derber werden. Hier wird gehämmert und gegurgelt, was das Zeug hält, aber auch starke Breaks durchziehen den Song wie auch coole Samples. Samples eröffnen auch „Fellatio Task Force“ dem ein herrlich tackernder Drive folgt. Die tief growlenden Vocals , die schnittigen Riffs, dann wieder diese Cyber Einsprengsel, da fühlt man sich perfekt hypnotisiert von den Jungs. Danach klingt „Vaginal Wasteland Warrior“ so herrlich wüst, dass man meint, LIBIDO AIRBAG wühlen in deinen Innereien, dann wird brutal geballert, um danach einen herben Groove zu entfachen. Hart, versaut und futuristisch hinterlässt „Under The Spell Of Artificial Anus Amazons“ einen bleibenden Eindruck bei mir, die Samples sind fett, die Vocals mega derb und es rasselt an allen Ecken und Enden. Ein pervers fetter Stampfer kommt mit „Post Traumatic Penile Fracture“ aus den Boxen, der aber auch steil nach vorne abgeht und bei mir wie Öl runtergeht. Der Intro Part zu „Terror Cell Teabagging“ könnte locker aus einem Horror Streifen stammen und was danach kommt, ist eine monoton stampfend, vertrackt und voller Samples, die eine neben dem Geballer gnadenlos auf die Psyche drücken, was sehr verzückt. Von den Riffs her geht „Cursed By The Chlamydia Cleric“ schon weit in den Metal Bereich, doch das elektronische Gestampfe erinnert mehr an Industrial Porngrind und diese Mischung ist hoch explosiv, während „Diafragma Denial“ auf die eine Art und Weise eingängig ist und dank den Vocals Gift und Galle spuckt und zudem mächtig Gas gibt. Ufta Beats, Raserei und wüstes Gurgeln gibt es neben geilen Samples in „Sanguinary Breastfeeding“ zu hören und der dreckige Groove kommt auch wieder hervorragend zur Geltung und das trifft auch zu hundert Prozent bei „Coitus Concierge“ zu. Bei „G-Spot Ghosting“ ist die Mucke wieder mit diesem monotonen Beat versehen, der dich einfach nur mitzieht und wenn es dann hämmert, dann aber total richtig und knackig wie die Sau. „Ass Assault Assassin“ würde ich fast als Industrial Raserei bezeichnen, die derben Porngrind Einschübe passen natürlich wie die Faust aufs Auge und es kommt wieder dieser geile Assi Drive auf und die düsteren Einsprengsel verfehlen ihre Wirkung nie. „nto The Labia Labyrinth“ gibt sich relativ zäh und hat einen drückenden Charakter, die Bedrohung ist förmlich zu spüren, dass man hier wie in Trance versetzt wird, wogegen „Trapped In The Trichmoniasis Triangle“ eine relativ verschachtelter Nummer ist, die die Birne zu Matsch macht und dann doch einen fetten Drive auspackt. Am Schluss wird mit „Menopause Mayhem“ ein wahres Cybergore Massaker veranstaltet und beendet ein Album, das mich einfach geplättet hat. Drei Gastsänger sind dabei, die Saiten der Klampfe glühen noch lange nach und nach dieser Scheibe bettelt der Drum Computer nach Gnade. Mich hat das LIBDIO AIRBAG Fieber wieder gepackt und das sind krasse 9,6 von 10 Punkten.

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