CASKET - In The Long Run We Are All Dead

01 casket
VÖ: 23.01.2026
(Neckbreaker Records)

Style: Death Metal

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CASKET

1990 gegründet hauen uns hier die aus Reutlingen stammenden Deather ein neues Brett um die Ohren. Ohne Umschweife knüppelt „The Will To Comply“ gleich mal mit geilem Snare Sound drauf los, die Growls herrlich tief und derb, doch das ist bei Weitem nicht alles. Die Herren bauen auch schleppende Passagen mit ein, die einem die Schlinge um den Hals immer mehr zu zu ziehen droht, um dann auch mit geilem Up Tempo und feinem Geballer weiter für mächtig starken Death Metal mit Abwechslung zu sorgen. Auch „Highest Thrones“ geht mit uns nicht zimperlich um, sondern knüppelt voll drauf los, um dann einen tödlichen Groove auszupacken, der sowohl in träge Parts als auch in coolen Ufta Drive übergeht. „Mirrors“ ist ein düsterer Zwischenspieler, der auch aus einem Film stammen könnte, um dann mit „Seeds Of Desaolation“ ein wenig nach Grave und Elch Tod zu klingen. „Hammer, Knife „Spade“ wandelt nah am Doom herum, hämmert aber immer wieder kurze und heftige Salven raus und der „Skull Bunker“ knüppelt und ballert herzhaft aus den Boxen, wird aber immer wieder von Mid Tempo aufgelockert. Mit „Necrowaves“ steht ein weiterer, düsterer Zwischenpart an, dem mit „Mainstream Mutilation“ eine Baller Nummer folgt, die aber auch kurz mal ins Mid Tempo abdriftet und hier und da auch mal groovt. In „Fndamental Rot“ bleiben CASKET die meiste Zeit im trägen Death Metal hängen, pushen sich aber immer wieder mit starken Up Tempo Parts nach oben und die „Strangilation Culture“ schleppt sich bedrohend aus der Anlage, wartet hier und da aber mal mit ein paar Ufta Passagen auf. Am Ende ist „Graveyard Stomper“ eine klassische Mid Tempo Nummer und man kann das Album als solides Death Metal Scheibchen sehen, das 7,3 von 10 Punkten kriegt.