TURBO'S TRIBUNAL - Mills Of Tribunal


VÖ: 23.01.2026
(Jawbreaker Records)

Style: Heavy Metal

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TURBO'S TRIBUNAL

Hinter TURBO'S TRIBUNAL steht der Däne Andreas Thunbo. Bei dieser Scheibe handelt es sich um keinen Schnellschuss. Inhaltlich deckt es einen zwischen Skandinavischem und US-Metal sich bewegenden Hintergrund ab, der sich zwischen Epic Fantasy, Traditionellem Heavy und Power Metal bewegt, da begegnen euch Einflüsse zwischen ATTACKER, HEAVY LOAD, MANILLA ROAD, MINDLESS SINNER, OVERDRIVE, TREAT bis WARLORD. Beiläufig schälen sich da schon mal IRON MAIDEN/JUDAS PRIEST-Einflüsse heraus. Durch flexibel eingesetzte Keyboards wirkt es an mancher Stelle immer mal auch etwas AOR-lastig, was den Wert der Musik nicht schmälert. Für das schwächere Drumming sind jedoch Abzüge in der B-Note unvermeidbar.

Dieses Muster schält sich bei allen zehn Kompositionen heraus. Anhängerschaft traditioneller Früh80er-Skandinavisch geprägter Heavy Metal-Schule, die solcherart Metal gern mit sattem Hauch Epik vermengt mag, sollte hier wirklich reinhören.

Als Anspieltipps einer gut dosierten Mischung obig erwähnter Einflüsse empfehlen sich kompakt vorwärts gehende Heavy Rocker wie „Draw The Line“, das galoppierend-heroische „The Sky Comes Alive“, ein sich in fesselnder Spannung ergehend brückenbildendes Instrumental „Deliberation“ oder das tempoforciert flotte ins hymnenhafte gleitende Albumtitelstück „Mills of Tribunal“.

Pathoslastiger Gesang des Protagonisten gibt der Musik epischen Touch, griffig spritzige Gitarrenriffs verbunden mit herrlich fließenden Harmoniewechseln geben der Scheibe mehr als einmal das gewisse Etwas. Für das schwache dem tollen Gesamtergebnis aller von ausdrucksstarkem Klargesang erfüllten Kompositionen meist kontraproduktiv entgegen wirkende ComputerDrumming sind bedauerlichermaßen Abzüge in der B-Note unvermeidbar.

Fazit: Interessante Mischung traditioneller Epic-, Heavy-, Fantasy und Power Metalklänge, die ihr anvisiertes Fanklientel im Bedarfsfall erreichen wird. 7/10