CRYPTIC SHIFT - Overspace & Supertime

02 crypticshift
VÖ: 27.02.2026
(Metal Blade Records)

Style: Technical Thrash / Death Metal

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CRYPTIC SHIFT

Die Engländer zelebrieren seit 2011 technischen Thrash Metal und das ist auch beim Opener „Cryogenically Frozen“ sofort zu hören, da wird zu Beginn fast schon Jazz artig gezockt, da werden die Seiten in Break lastigen Parts glühen gelassen, aber dazu gesellt sich immer wieder gnadenlos und geradlinig nach vorne preschender Thrash. Auch in „Stratocumulus Evergaol“ beginnt das Ganze noch relativ ruhig und mit akustischen Klängen, dann bricht eine Thrash Attack aus, die dann aber wieder in ganz sanfte Ebenen geht, um dann wieder heftig zu thrashen und auch mit den Solo zu glänzen. Bei „Hyperspace Topography“ ist erst mal ein Hauch Atmosphäre angesagt, dann geht die Post in technischer Manier gut ab und auch feines Geballer ist zu vernehmen, um danach in Frickelei überzugehen, akustische Abschnitte zur Auflockerung kommen und mit geilen Soli Parts das Stück auch zu Ende zu bringen. Total schräg eröffnet „Hexagonal Eyes (Diverity Trepaphymphasyzm)“ , um dann den Härtegrad hochzuschrauben, aber kurz danach wieder in abgespacte Atmosphäre überzugehen. Dazu passen die Highspeed Thrash Ausbrüche wunderbar, wie auch gegen Ende die sanften Passagen. Das Titelstück ist am Ende mit über 20 Minuten Laufzeit ein Brett, akustisches Geklimper, vertrackter und danach knallender Thrash, dem ein dunkler und bedrohender Part folgt, stark gemacht. Nach dieser düsteren Atmosphäre gehen die Drums geradlinig nach vorne, das Riffing ist allerdings auf Technik bedacht und das passt verdammt gut zusammen.
Hier haben wir nur fünf Stücken, die es aber auf eine Laufzeit von fast 79 Minuten bringen und wer auf technisch sauberen und vertrackten Thrash steht, wird hier sein blaues Wunder erleben, das von meiner Seite 8 von 10 Punkten abstaubt.