STAINLESS - Lady Of Lust & Steel


VÖ: 20.03.2026
(High Roller Records) 

Style: 70er/80er Classic Hard n' Heavy Rock 

Homepage: 
STAINLESS 

STAINLESS existieren seit 2022. Die Band aus Portland, Oregon hat sich dem traditionellen Hard Rock und Heavy Metal verschrieben, stuft sich selbst allerdings laut O-Ton Gitarrist und Gründer Jamie Byrum wie folgt ein: „Ich würde uns stilistisch eher als Hardrock oder Heavy Rock einstufen, nicht so sehr als Heavy Metal“, womit er den Kern des musikalischen Inhalts trifft. Irgendwo zwischen Classic Hard Rock und immer mal am Türbogen zum Heavy Metal kratzend gelingt es dem Portland (Oregon)-Fünfer bestehend aus Larissa Cavacece (Vocals), Jamie Byrum (Guitarre), Selina Cleary (Bass), Charlie Koryn (Drums), Eric Wallace (Gitarre) und Jamie Byrum (Gitarre) bereits auf dem Longplay-Einstieg deutlich Signale zu setzen, die Band hat klare Vorstellungen, wie ihr Sound klingen soll. Das ist diesem durchaus gehaltvollen Hard n' Heavy Rock beinhaltenden Debüt anzumerken, dem zunächst drei 7er Singles und die 2024 herausgebrachte 'Nocturnal Racer'-EP vorausgingen.

Was haben STAINLESS nun also zu bieten? Ganz sicher nicht wenig. Dafür spricht allein die Songvarianz, beispielsweise der von reichlich Dreck unter den Fingernägeln umrahmte Titelsong „Lady Of Lust & Steel“, dem sich im schnellen Powergroover „Whorefrost“ eine Hymne anschließt, die auf Anhieb Headbangeralarm auslöst. Kraftvoll produzierten 70er/Hard Rock-Vibe, der gegenüber den 80er-Influenca vermehrt in den Vordergrund rückt, versprühen "Danger in The Night" und "Take A Listen Mama", „Don't Cross Me“ (Fool) geht mehr in Richtung von Classic Hard Rock/Heavy Metal-Heroen Marke ACCEPT, DOKKEN, MÖTLEY CRÜE, VAN HALEN, VICTORY oder WASP, ehe „Vitamin Teese“ und „Rough Justice“ dieses kernige, fulminanten Hard n' Heavy Rock basierend auf erdigen Riffs, pumpenden Basslines, fesselnden Leadsoli, kraftvollen Drums und kehlig röhrendem Rock n' Roll-Gesang bei fesselnder Tempovarianz bietende STAINLESS-Debüt gelungenerweise beenden. Druckvoll produziert, ziehe ich für ein solch packendes Debüt folgendes...

Fazit: Starker Longplayeinstieg eines packenden reichlich frischen Wind in den Traditionellen Hard n' Heavy Sektor bringenden Newcomers, dem hoffentlich weitere Glanztaten folgen. 8,3/10