IRON SAVIOR - Awesome Anthems Of The Galaxy

VÖ: 27.03.2026
(Perception)
Style: Power Metal
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IRON SAVIOR
Neues von IRON SAVIOR? Eigentlich schon, allerdings auch wiederum nicht. 17 Pop/Rock-Cover in frischer Dynamik erwarten die Anhängerschaft traditioneller Power Metalklänge... darunter When The Rain beginns To Fall wo JERMAINE JACKSON/PIA ZADORA im Duett brillierten), Maniac von Michael Sembello, auch der PET SHOP BOYS-Chartstürmer „Suburbia“ darf beinahe selbstredend ebensowenig in dieser Covercollection fehlen wie der EURYTHMICS-Hit „Here Comes The Rain again“ (wo Piet Sielk an die äußersten Grenze seines stimmlichen Fassungsvermögens gehen muss, um dieser schwierig zu singendene Songperle authentisch nahe zu kommen, was sehr gut gelungen ist, Hut ab!) ebenso die emotional berührende CUTTING CREW-Trauerklage – „I Just Died in Your Arms Tonight“ und die ALPHAVILLE-Gänsehautballade „Forever Young“, im durchweg knackigen Power-Rhythmuskorsett, selbiges gilt für den zum Tanzbaren Metalhit werdenden BILLY IDOL-Schmusesong „Catch Me I'm Falling“, der FRANKIE GOES TO HOLLYWOOD-Türöffner „Relax“ (Don't Do It) „Flashdance What a Feeling“ von Dance-Queen IRENE CARA. Dass neben Pop-Chartstürmern auch Rockhits vertreten sind, zeigen der JOURNEY-A.O.R.-Klassiker „Seperate Ways“ und der schon 1979 entstandene RAINBOW-Evergreen „Since You've Been Gone“. Ikonische Rock & Pophits deren Klasse schon seit den 80ern als erwiesen gilt. 'Awesome Antehms Of The Galaxy' verbeugt sich vor all diesen erfrischend umgesetzten, zeitlos-ikonischen Rock/Pop-Charthits, deren Klasse unbestritten ist.
Piet Sielk sagt über das Album:
„Seit wir 2002 auf Condition Red Crazy von SEAL gecovert haben – der Song hatte’s ja sogar in eine HBO-Serie geschafft – wurden wir ständig nach einem kompletten Coveralbum gefragt. Tja, jetzt ist es so weit. Und wie!“.
Eine präzise auf den Punkt gebrachte Äußerung, die im Grunde genommen so ziemlich alles sagt, was der gesamte Inhalt dieser Nostalgiepackung umfangreichen Inhalts zeigt. Freude verbunden mit Spaß am Tun steht hier deutlich im Vordergrund. Nicht nur IRON SAVIOR-Fans dürfen sich auf dieser gelungenen Transformation von Pop und Rock in schweres Heavy Metal-Gewand kräftig ihre Finger lecken. Schneidende Gitarrenriffs, spritzige Leadsoli, heroischer Chorgesang, treibende Gitarren und Schlagzeug-Rhythmenteppiche gepackt in ein Spacegalaktisches Transparentsoundgewand.
Fazit: Kraftvolles auf über 70 Minuten gestrecktes Power Metal-Kino im typischen IRON SAVIOR-Gewand mit Inhalten, die bei traditioneller Anhängerschaft harter Gitarrenklänge in der Tat offene Türen einrennen. Abgedreht powerdynamisch, atemberaubend einfach nur Party pur von der ersten bis zur letzten Sekunde! 9/10

