WITCHING HOUR - Rise Of The Desecrated

VÖ: 27.03.2026
(Dying Victims Productions)
Style: Black Metal Thrash mit Speedanteilen
Homepage:
WITCHING HOUR
Neues von den Black Thrashern WITCHING HOUR? Noch nicht, aber bald. Im Mai steht deren vierter Studioalbumrelease 'Descending... Where Time Has Ceased to Exist' an, bis es soweit ist, müssen Teutonic Black Thrashfans zunächst wenn ihnen das 2009 erschienene „Rise Of The Desecrated“ fehlt, Vorlieb nehmen, das frisch dieser Tage als Re-Issue via Dying Victims Productions neu aufgelegt wird.
WITCHING HOUR benannt nach einem VENOM-Genreklassiker gehören zur Teutonen Black Metal-Thrash Revival Speerspitze jüngerer nach dem Millennium entstandener Combos, die sich das Schaffen der Alten Würdeträger im Genre zum Vorbild nahmen. Neben early SODOM, KREATOR, DESTRUCTION sind auch Einflüsse der starken zweiten Liga Black Thrashlastiger 80er-Auswüchse von PROTECTOR, NECRONOMICON, LIVING DEATH oder DEATHROW mit drin. Ungeachtet dieses gewaltigen Rahmens nahmen habendie Saarländer trotzdem ihr völlig eigenes Ding daraus gemacht. Im Fall des WITCHING HOUR-Erstlings 'Rise Of The Desecrated“ genügen knapp 32 Minuten, um alles zu sagen und rauszulassen, was es zu sagen gab. Im Trio hobelt es sich immer noch am Besten.
Alle acht Schädelspalter beginnend beim Titeltrack „Rise Of The Desecrated“ über „Burn The Witch“, „Underworld Alliance“ bis zum Rausschmeißer „Cold Grave“ haben durch grundlegend rohes Demo-Soundgewand dieses für Oldschoolmanias unwiderstehlich rotzräudige Schrammelfeeling, welches die ersten Gehversuche der danach zunehmend bekannter gewordenen Vorbilder prägte. Zu „Vlad The Impaler“ wurde gar ein spannend epischer Brückenpart effektvoll in den Song integriert.
Fazit: Lohnenswert ist diese Wiederauflage für Maniacs, denen es nie Oldschool rumpelig genug sein kann, durchaus. Ungeschliffen rotz-räudig mit viel Bums im Flügel und Saft auf der Wumme zeigten WITCHING HOUR schon 2009 auf ihrem Debüt, wie dreckverkurstet ruppig waschechter Teutonenstahl Black Metal-Thrash von echtem Schrot und Korn in der Nachmillenniums Ära zu klingen hat, wenn's mit Feuer, Stahl und Karacho überwiegend heftig in den Arsch treten soll! 7,5/10

