BATTLEGRAVE - Enslavement

VÖ: 10.04.2026
(Eigenproduktion)
Style: Groove Metal/Thrash/Death Metal mit Grindcoreinfluenza
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BATTLEGRAVE
Mit 'Enslaved' erscheint aktuell der Dritte und längste Wutklumpen des 2017 ins Leben gerufenen australischen Zweimannprojekts BATTLEGRAVE, bestehend aus Clint Patzel und Rohan Buntine. Allein dass optisch bemerkenswert ins Auge fallende Coverartwork lässt erahnen, das hier etwas richtig Aggressives kommt. Schon beim Opening Track geht’s extrem derbe rotzig brutal zur Sache, es wird ein solch steiles Thrash/Death Metalbrett gefahren, das mit Groove Metal und intensiver Grindcoreschlagseite aufgefüllt, Extremhärtnerschaft ansprechen dürfte, die sich gern auf Festivals wie dem Heidelberg Deathfest oder PartySan tummelt. Technisch von recht hoher Qualität variiert das gebotene Spektrum auf diesem Zehntracker zwischen tödlicher CELTIC FROST-Kälte, DEMOLITION HAMMER-Vernichtungsorgien, frühen GrindDeath-CARCASS, KATAKLYSMischen Zornausbrüchen, rasenden DISMEMBERzerstörungsorgien über zermürbend schleppender MORBID ANGEL-Facettierung und fauligem PUNGENT STENCH-Odeur, bis Reign-in-Blood mässigen SLAYER.
Wenn die Infos richtig sind holte man sich für die Aufnahmen Hilfe bei Gastdrummer Robin Stone, der macht zusammen mit seinem für rasend schnell phasenweise in megaschneller Hypergeschwindigkeit ratternde Basslaufmassaker sorgenden Konterpart Clint Patzel hinterm Becken/Fellewald mörderisch extrem viel Dampf, die Gitarren hacken brutal fett. Brüllwürfel Rothan Buntine brüllt, schreit, keift sich mit heftiger teilweise viehisch brüllend/keifenden Stimmbandkapazität regelrecht die Lungenbänder heißer. Daniel Mackie steuerte als weiterer Gast explosiv-Leadsoli an der zweiten Klampfe bei. Unbarmherzig ballernde Nackenwirbelzersetzer gezeichnet durch abrupt massive Geschwindigkeitswechsel vom Kaliber „Bonesaw“, „Venom“, „The Great Machine of Despair“ oder „Us Outpost 31“ sprechen Klartext. 'Enslavement' ist ein blutig rohes Gemetzel das keine Gefangenen macht, sich sogar auf gedehnte 45:13 Minuten erstreckend sich mitunter fast schon als eine Art Statement versteht.
Fazit: Extremhärtnerschaft mit Faible für obige Bandauswahl sollte an dem rotzräudig kompromisslos hämmernden Pfund roher Instrumentengewalt bei satt drückenden Groovemetalparts Gefallen finden. - Killt mit massiver Kapazität! 8/10

