AT THE GATES - The Ghost Of A Future Dead

04 arrhegates
VÖ: 24.04.26
(Century Media Records)

Style: Melodic Death Metal

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AT THE GATES

Dass die Schweden mit einem Brett wieder aufschlagen werden, war mir schon klar, aber dass es am Ende so ein Hammer werden wird, hätte ich ihn meinen kühnsten Träumen nicht erwartet.
Sofort der Opener rast nach seinem kurzem Düster Intro sofort nach vorne und die Vocals sind voller Power. Ob nun easnat oder im Mid Tempo, die Klampfen fahren megageile Melodiebögen auf und das sitzt. Ein paar ruhige Klänge eröffnen „The Dissonant Void“ und dann geht auch hier mörderisch die Post ab. Der Drang nach vorne mit messerscharfen Riffs wird dann erneut im Mid Tempo von geilen Melodien untermauert. Fast wie bei einem Horror Film geht es mit „Det Oerhorda“ los, dann stampfen die Schweden gnadenlos und bauen einen immensen Druck auf, es gibt sogar Passagen, die man locker mitgröhlen kann und das ist fett wie die Sau. Typisch nach vorne preschender Death Metal stellt „A Ritual Of Waste“ klar in den Vordergrund und hier werden absolut keinen Gefangenen gemacht, doch, hier und da lassen AT THE GATES auch mal die Melodien durchblitzen und gegen Ende wird es sogar fast tragend. Das folgende „In Dark Distortion“ kickt gewaltig in den Arsch, hat aber auch so manchen lrichten Psychodelic Touch geladen. Doch danach poltert es gleich wieder, flott geht es im „Of Interstellar Death“ los, doch wenn diese geilen Meodien auftauchen, ist man total mitgerissen., das nimmt ja schon fast epische Ausmaße an. Fast träumerisch geht bei „Tomb Of Heaven“ los, doch dann sind die Schweden sofort auf der Überholspur und fegen wie die Teufel, doch im Riffing ist weiter dieser grandios melodische Touch drin, der dann in ein feuriges Solo übergeht. „Parasitical Hive“ ist ein klassischer Mid Tempo Stampfer, der aber total im Ohr hängen bleibt und man hat die Melodie noch ewig im Sinn. Danach gibt es mit „The Unfathomable“ wieder voll in die Fresse Melo Death, wie man ihn von AT THE GATES gewohnt ist und auch die Breaks sitzen perfekt. Dafür presst mich der „Phantom Gospel“ druckvoll an die Wand und gerade im Riffing ist man da schon nah am Power Metal dran. Mit „Forgangligheten“ gibt es dann ein sanftes Instrumental, dem mit „Black Hole Emission“ noch mal die Vollbedienung in Sachen Melo Death, rasender Death, geile Melodien im Up Tempo und Mid Tempo Power, bis der Arzt kommt.
AT THE GATES haben hier einen Überhammer am Start, der leider vom Tod von Tomas Lindberg überschattet wird, Rest In Peace, das ist ein geiles Vermächtnis und kriegt 9,9 von 10 Punkten.