ELEGANT WEAPONS - Evolution

VÖ: 24.04.2026
(Exciter Records/Cargo)
Style: HardRock/Heavy Metal
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ELEGANT WEAPONS
Zweites Full-Lenght-Album der Heavy Metal Supergroup ELEGANT WEAPONS um JUDAS PRIEST-Saitenhexer Ritchie Faulkner und Ronnie Romero (u. a. LORDS OF BLACK, SUNSTORM) hier darf ein gesundes Maß an Qualität vorausgesetzt werden. Wusste schon das 2023 herausgebrachte Album 'Horns For A Halo' seiner Anhängerschaft zu gefallen schließt sich mit 'Evolution' ein qualitativ ger nicht so weit davon entferntes Nachfolgewerk an. Egal ob es sich um Kraftfutter im Stile von „Evil Eyes“, „Holy Roller“ , „The Devil Calls“, oder das stellenweise mehr Tempo aufnehmend mittels melancholic Brücke traditionell episch rockende „Shooting Shadows“ handelt, - vermehrt sticht der starke sich mit 70er Jahre Zutaten kreuzende JUDAS PRIEST Einfluss hervor. Mit „Come Back To Me“ hat sich eine gefühlvoll zwischen Halb und Powerballadeskem Anstrich wechselnde Komposition eingeschlichen, die für auflockernde Abwechslung auf diesem Elftrackling sorgt. Kein Song bricht mal extrem aus dem üblichen Raster heraus.
Schnelle Riffdynamik wird im nächsten Moment durch tempogedrosselte Hard Rockparts gebremst, brücken bildende Melodicanteile und schrittweise Tempo erhöhende Parts inklusive kehlig bis theatralischer Gesang sind ebenso Bestandteil der Scheibe. „Bridges Burn“ und „Rupture“ sind austauschbar, dafür hat „Mercy of the Fallen“ erforderlich viel Dampf auf dem Kessel. „Keeper of The Keys“ setzt einen mehr in Richtung URIAH HEEP gehenden Schlußpunkt der balladesk startet, ehe Ronnie Romero's nachhallend kehlig-warme Rockröhre im weiteren Songverlauf raumgreifendes Timbre entfaltend sehr effektiv zur Geltung kommt. Schade dass „Evolution“ sich keinen Millimeter aus der begrenzten Komfortzone heraus bewegt, womit es dem eigens Gewählten Titel nur bedingt und somit leider nicht immer gerecht wird.
Allein das in theatralische Hochtonlagen gleitende Organ von Ronnie Romero lenkt die Songs in eine Richtung, dieauf klassisches 70er Hard Rockfeld in Richtung DEEP PURPLE, NAZARETH, WHITESNAKE, URIAH HEEP und Konsorten übergeht, zeitweise kann's auch sperrig werden, was bei der spielerischen Klasse dieser gestandenen Hard n' Heavy-Combo ebensowenig verwundert. Musiker die aus verschiedenen Bands kommen haben ihre Eigenarten, wollen gerade auch deswegen nicht wirklich immer das selbe Songmaterial erneut abliefern deshalb kommt gesundermaßen zwischendurch knackiges Progressivefeeling durch, wo Ritchie Faulkner andersartig soliert als bei seiner Hauptband JUDAS PRIEST.
Die eingängigen Kompositionen sind von dem Klischee entsprechender Lyrik umgeben.Verpackt in ein zu erwartend zeitgemäßes Gewand wurde soundtechnisch nichts falsch gemacht. Zeitweise hat dieses Teil seine Längen, das ist gerade bei Tonträgern dieser Art nichts außergewöhnlich, vielmehr gehört es im Prinzip dazu.
Fazit: Ein Album das nichts wirklich Neues geschweige denn Besonderes beinhaltet, dafür jedoch sein anvisiertes Fanlientel ungefährdet erreichen wird. 7/10

