SACRIVERSUM - Before The Birth Of Light

05 sacriversum
VÖ: 08.05.2026
(Fireflash Records)

Style:Death / Trash / Gothic Metal

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SACRIVERSUM

Kaum zu glauben, dass uns die Polen nun schon 22 Jahre auf ein neues Album haben warten lassen und nach dem kurzen Intro „From The See Side“ kommt dann  "We're Storming Throuh The Night“ erstmal als reine Death Metal Nummer aus den Boxen, aber dann fließen auch Gothic Elemente mit hinein und wenn die Keys wie eine Hammond Orgel klingen, hört sich das verdammt interessant an. Wenn dann auch mal kurz geballert wird, bewiesen uns die Polen, was in Sachen Abwechslung in ihnen steckt. Up Tempo mit vielen Double Bass Parts pumpen Energie in den Track, der immer mit dem aus dem Backgound wabernden Keys begleitet wird und dadurch auch die Melodie nicht zu kurz kommt. Dazu Soli Parts sowohl von Klampfe und von den Keys, ein Träumchen. Dann folgt mit „Golden Lights Of Valhalla“ schon ein richtiges Highlight, hämmernder, rasanter Death Metal vermischt mit den Keys knallt alles weg, wobei die vocals fast schon Black Metal artig gekeift werden, dann aber die Melodiebögen dank der Keys auch coole Atmosphäre freisetzen, was in einer wahren Blast Attacke mündet. Erhaben, majestätisch und und voller Bombast eröffnet „March Of The Giants“, das mittendrin etwas Fahrt aufnimmt, dann aber wieder total episch klingt. Flotter Death Metal, dann heldenhafte Momente, dann ein Bass Part, dem ein Hauch Orient folgt, um am Ende noch ein wenig flotter zu galoppieren. Technisch, melodisch und stampfend gibt sich „We Die, We Fly“, was dann mehr Fahrt aufnimmt und es ist einfach geil, wie die Polen hier Aggression mit Melodie und Technik vereinen und dazu auch noch einen Classic Touch mit einbringen. „Chaotic Realm Of The Sea“ ist die meiste Zeit instrumental, dafür aber hoch interessant, da man hier so viele technische Feinheiten erkennen kann. Der „Chief Of The Fearless“ hat einfach nur fettes Riffing und stampfendes Mid Tempo, aus den Backings die Keys und der dezente Frauengesang aus dem Background baut auch noch etwas Gothic mit auf. Das klingt mitunter sogar hypnotisieren, bevor es sogar richtig sanfte Ausmaße erreicht und effektvoll endet.
Also mich hat das Album mit seinen vielen Facetten so dermaßen fasziniert, dass ich da sogar 9,1 von 10 Punkten gebe.

 

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