MELANCHOLOST - Tales From The Poisened Apple

05 melancholost
VÖ: 15.05.2026
(Solemnity Music)

Style: Okkult rock / Metal

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MELANCHOLOST

Sven The Axe, Produzent und Sänger bei Solemnity hat dieses Okkult Rock und Metal Projekt ins Leben gerufen und da war ich mal gespannt, was mich musikalisch da erwarten wird.
Der Opener „Alkahest I - The Primal Fire“ klingt kernig rockend, fordernd und hat eine Groove wie die Sau. Dazu eingänige Melodie und ein emotionaler und klarer, kraftvoller Gesang machen diesesn Song schon zu einem Erlebnis. Rockend und voller Emotion ist „If This World Would Be Eden“ ganz klar, die sanften Melodien gehen da schon förmlich unter die Haut und bei „Liber 777“ kommt es mir vor, als würde der Song auf Schwingen getragen werden. Ja, es gibt auch mal es paar drückende, groovende Passagen und hier und da auch mal kurz düster, aber das ist auch ein Track, der in der Birne hängen bleibt. Nachdem „Another Brick On The he Head“ noch ein wenig härter startet, kommen dann schon fast balladeskes Feeling auf, aus dem wieder melodisch vom Feinsten gerockt wird. Dank der Keys und der episch bombastischen Art ist „Wolves By Midnight“ ein Track, der locker in der Gothic Szene auch seinen Anklang finden könnte und danach kommt mit „Abramelin“ ein so geiler Track, der sogar bei Powerwolf wirken dürfte. Danach bescheinige ich „The Book Of Thoth“ sogar Radio Tauglichkeit, der Song hat zwar kräftige Riffs zu bieten, aber die Melodie will dir hier auch nicht aus dem Kopf. Auch wenn „The Swan“ auch diese großartigen Melodien in sich hat, in den Strophen wirkt es trotzdem hier und da schon mal düster. Dann wird es richtig balladesk, „The Bleeding Kisses“ ist da für mich einfach ein grandioses Brett und das setzt sich in „Red Wine & Black Roses“ auch so fort. Hier wird es zwar etwas härter, aber die Melodien sind einfach verdammt geil. Und das geht noch weiter so, „The Eaven“ ist so was von erhaben, da fühlt man sich absolut in anderen Sphären, so tragend und hymnisch ist dieser Song. Der nächste Kracher mit Hit Charakter ist für mich „Golden Dawn“, der dürfte sowohl im Radio als auch in schwarzen Tempeln in höhsten Tönen gelobt werden, das ist Melodie das ist Gefühl und trotzdem rockt es. Eine ganze Spur roclender ist dann „“Graveyard Of Broken Dreams“, da wirst du auch dann gepackt, wenn es in dem Stück auch mal dunkler wird. In „Alkahest II - The Hope“ wird gerockt, sanft ans Werk gegangen und natürlich packen dich die Melodien wieder unaufhörlich. Zum Schliss gibt es mit „Frozen Time“ noch mal eine absolut monumental rockende Nummer, die dem Album noch das Sahnehäubchen aufsetzt.
Als ich muss gestehen, dass mich seit Ewigkeiten kein Album mehr so emotional gepackt hat und dafür gibt es auch 9 von 10 Punkten.