MIDNIGHT RIDER - Limited Invitation


VÖ: 05.06.2026
(Massacre Records) 

Style: 70er Hard Rock mit vereinzelten Proto Metal-Anteilen 

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MIDNIGHT RIDER

Das dritte MIDNIGHT RIDER-Album steht entgegen der Vorgängeralben ganz im Zeichen des klassischen 70er Hard Rock einen gravierenden Sängerwechsel hat es auch gegeben. HIGH SPIRITS-Stimmbandästhet Chris Black nimmt mittlerweile den Posten am Mikro ein, dessen Organ sofort deutlich ins Auge sticht, obwohl es sich eindeutig um kein Album der High-Energy Rocker HIGH SPIRITS handelt. Im Titeltrack 'Limited Infinty' darf's gern auch schon mal bombastisch rocken, ansonsten deckt sich 'Limited Infinity' mit viel klassischem 70er Jahre Odeur ein.

Fließend rollende Grooves gebettet in eingängige alten 70er Helden huldigenden Esprit (DEEP PURPLE, BLUE ÖYSTER CULT, KANSAS, MOUNTAIN, RUSH URIAH HEEP usw.) erinnernde Songstrukturen dominieren über weite Strecken das Album. Hard Rocksongs im bewährten Stilmuster veredelt von Chris Black's Organ einschließlich“yeah, yeah, yeah“-Rufe stechen markant bei „The Battle of Brighton“ hervor. Tracks der Prägung „Charlemagne“, „“Dark Shadows“ oder „Generations“ rocken sich nach ähnlichem Stilmuster verabreicht ins Gehör. Am Ende wird’s nocheinmal verstärkt BLACK SABBATH-lastig, womit in der Tat dann doch die Tür einen Spalt weit zum (Proto) Heavy Metal geöffnet wird. An einigen Stellen besitzt das Album auch seine Längen. Richtig fetten Groove kombiniert mit Spannender Melodieführung baut „Defender of the Dormant Ones“ auf hier kommt deutliche BLACK SABBATH-Roots zum Tragen, selbiges gilt für „The Renegade“. Zwischendurch scheint bei den Songs öfter mal NWOBHM-Hardrockfaible durch, das zumeist kaum ernsthaft an der Tür zum Heavy Metal kratzt. Dafür ist die Classic Hard Rocklastige Ausrichtung dann doch zu dominant auch die mehr in Richtung RORY GALLAGHER-Schule tendierenden Bluesanteile sind größtenteils traditionellem Classic Hard Rock Vibe gewichen.

Fazit: Eingängig erdige Rockmusik griffigen Schnittmusters, die viel 70er Classic Hard Rock-Spirit verströmt, ohne wie ein Abklatsch der Vorgängeralben zu wirken. 7,3/10

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