STAY DEAD - Beneath The Weight Of The Worlds

VÖ: 24.07.2026
(Ripple Music)
Style: Psychedelic Stoner/Sludge/Doom
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STAY DEAD
Bei dieser Truppe aus Tampa, (Florida) teils bestehend aus Musikern, die auch bei der Stoner Metalband HIGH DESERT QUEEN zusammen arbeiten, handelt es sich um eine frisch gegründete ca seit vier Jahren bestehende Combo, deren aktuelles Debüt 'Beneath The Weight Of The World' mir zwecks Rezi vorliegt. Die Truppe um Vocalist Ryan Garney und Gitarrist Rusty Miller fühlt sich in Gefilden aus der melodischern Ecke im Stoner-Sludge-Doom zu Hause. Das macht sich auf diesem Siebentrackling schon beim schwerblütigen Einstieg „Empty Pages“ bemerkbar.
Das angenehm helle Gesangsästhethik von Ryan Garney, der allen sieben Tracks signifikant Grungelastigen Einfluss angedeihen lässt, passt hervorragend zur musikalischen Ausrichtung des Amifünfers. Songmaterial der Prägung „White Noise“ oder „Electric Misstress“, - auch die Achtminuten-Orgie „Chrysalis“ - atmet viel beschwingtes öfter an die BEATLES zu deren Sturm und Drangzeit denken lassendes Lucy-in-the-Sky-With-Diamonds-Odeur, ehe dann mal richtig kraftvoll der Hammer geschwungen wird, zumal man sich Hilfe prominenter Szene-Größen sowohl beim Songwritung als auch Gastauftritten wie COMA HOLE/AIWASS-Frontfrau Eryka Fir, Troy Sanders (MASTODON) und Matt Pike (HIGH ON FIRE/SLEEP) herbei holte, damit es dann mal richtig kraftvoll melancholisch zielstrebig mit Schmackes nach vorne geht.
Somit fällt die Last von Atlas, der das Gewicht der Welt auf seinen Schultern trägt um einiges leichter, schwierig zugänglich ist das Album der eingängigen Basis-Rhythmusstrukturen und feinfühligen Melodievielfalt wegen definitiv keineswegs. Sobald intensiv greifende Leadsoli durch den Äther schwirren entwickelt das musikalische Gebräu tiefgreifende Wirkung einschließlich Psychedelic-Faktor. Pumpende Bassriffs und auf ein Minimum reduzierte Grundriffs ergänzen sich prima zueinenader. Das Gesamtbild wirkt stimmig, mehr bedarf es nicht, um ein respektables Genreanhängerschaft aufhorchen lassendes Album zu erschaffen.
Das Gelaber bei „What Happened To Rock n' Roll ist einfach nur überflüssig, dafür wird im Anschluß noch ein formidabel umgesetztes „Fever Dog“ Cover geboten.
Fazit: Interessante Light-Variante aus tiefergelegtem Sludge-Doom und dunkel-melancholischem Sludge-Doom einschließlich gefühlvoller Melodiebögen. 7/10

