TORPOR - Dungeon Descent


VÖ: Bereits erschienen 
(Dying Victims Productions) 

Style: Heavy Metal/Black Metal 

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TORPOR

TORPOR bestehen etwa seit 2018, dieses geschickt zwischen Heavy und Black Metal wildernde Trio legt nach vorausgegangener Single, zwei EP's und Split die mit drei anderen Bands aktuell sein Full Length Debüt 'Dungeon Descent' vor.

Spielzeittechnisch nur auf 32:25 Minuten kommend, arttypisch für zahlreich aktuelle Metal-Undergroundacts unterscheiden sich TORPOR darin keineswegs. Das Trio ist Garant für schnelle Abfahrten zwischen traditionellem Heavy/Speed und räudiger Black Metalkante, wobei der hohe Klartongesang sie mehr dem traditionellen Sektor zuordnen lässt, während Black Metallischer Anstrich auf norwegische 90er Düsterheimercombos zurückgeht. Der Fokus kreist um Bands wie EMPEROR, early DIMMU BORIR und SATYRICON, während sich bei den traditionellen Metal-Einflüssen öfters US-Epik im Sinne von LEGENDRY oder Schweden-Stahl im Sinne von HEAVY LOAD und Co. breit machen. Scharfe Gitarren verbunden mit knackiger Portion Räudigkeit gehören ebenso mit dazu. Nummern wie „Trespassing the Sanctuary“, „Armoured Skeleton“, „Dungeon Dwellers“ und „Return To The Surface“ bekommen stilistisch etwas Besonderes durch stark in Richtung Hymnenfaktor blicken lassendes Pathos-Epic-Faible.

Insgesamt schon mal ein recht annehmbares Scheibchen. dass zügiges Tempo vorlegt, hier und dort Epik-Parts einbaut, doch ansonsten viel auf erhöht das Gaspedal durchtretender Geschwindigkeit setzend aufgeht. Schade, dass dieses Album etwas dünnhäutig abgemischt wurde, ansonsten stimmt auf diesem Silberling soweit vieles. . Durch den urig verwaschenen Sound riecht das Ding zeitweise nach Pagan Metal.

Fazit: Spannend arrangiertes Elixier zwischen Heavy und Black Metal, das Tempo-Dynamik, Pathos-Epik und Hymnenfaktor verbindet, mehr als einmal auf Stil- und Genreprägende 90er Black Metal-Ergüsse aus Norwegen zurück blickt. 7,5/10