TRISKELYON - Metalmorphosis


VÖ: Bereits erschienen 
(Moribund Records) 

Style: Heavy/Power/Progressive/Speed/Thrash Metal 

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TRISKELYON

Neues aus dem Hause TRISKELYON? Mitnichten. Bei 'Metalmorphosis' handelt es sich um ein Coveralbum was von Geoff Waye, dem hinter TRISKELYON stehenden Macher nicht unbedingt zu erwarten gewesen wäre. Neun Charthits, Pop und Rockklassiker haben sich die Kanadischen Thrasher herausgepickt. Den Start macht der WHAM-Popklassiker „Everybody Wants To Rule The World“. Das weitere Spektrum aller neun Songs durchaus Geschmack beweisenden Ahornblattcrew reicht über BRIAN ADAMS Chart-Rock-Stürmer „Summer of 69“, den 1982er Pop Hit „The Safety Dance“ (MEN WITHOUT HEADS), MEN AT WORK („Overkill“), PAT BENATAR ist mit „Heartbreaker“ ebenso vertreten, BILLY IDOL (Nobody's Bussiness“) Hungry Like a Wolf“ von DURAN DURAN bis zur NDW-Schnulze „Major Tom“ von Peter Schilling.

Klangtechnisch ist das ganze ordentlich abgemischt, die Coverstücke sind teils recht passabel, oft zwischen gediegen bis ziemlich furios im Thrashmodus getaktet, richtig schön knallt „The Safety Dance“ wo ich es regelrecht genieße, dieses Stück mal richtig hart geschreddert zu Ohren zu bekommen. Überraschend agieren TRISKELYON zeitweise mit angezogener Handbremse, was dem Charakter des verarbeiteten Spektrums bekommt, bis unvermeidbare Thrashroots hervorstechen, die neben gediegener Klangakustik natürlich ebenso ihre Berechtigung haben. TRISKELYON bleiben durch klaren Gesang, Leidenschaft und knacke Grooves authentisch, bemüht, dem jeweiligen Original so nahe wie möglich kommend.
Interessant sind vor allem die beiden von Frauen gesungenen Cover wo jeweils auch eine Frau am Miko agierte. „Heartbreaker“ von PAT BENATAR knallt richtig schön krachend Heavy Rockig, keinen Deut weniger prägnant sticht das ebenfalls von einer Frau gesungene PLATINUM BLONDE-Cover „It doesn't really Matter“ inklusive feinem ausbrechendem Progressive Leadsolopart mit effekiv passend eingesetztem Spannungsbogen und geschickt forcierter Speed/Thrash-Temposteigerung – wo der melodische Frauengesang am Ende heftig in furierenhafte Tonlagen umschlägt.

Soundtechnisch ist die auf 35:12 begrenzte Minicollection ordentlich abgemischt, seltsam nervigen Beigeschmack gibt der künstlich erzeugte Drumcomputersound. Die gelungen ins englische übertragene durch weiblichen Gesang veredelte Fassung vom PETER SCHILLING-NDW-Gassenhauer „Major Tom“ ist auch vertreten.

Als Anspieltipps um sich ein genaueres Bild zu machen, seien hier folgende Tracks genannt: „Summer of 69“ , „Overkill“, „Heartbreaker“, „Nobody's Bussiness“ und „Hungry Like a Wolf“. Nach erfolgtem Durchlauf aller neun Stücke resultiert aus der Konfrontation mit dieser illustren Hit-Sammlung folgendes...

Fazit: Überraschend vielseitig, bemüht und Deteilgenau durchdacht für ein Coveralbum. 6,5/10