BÜLENT CEYLAN -B.L.N.T.

VÖ: 11.09.2026
(Napalm Records)
Style: Rock / Heavy Metal
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BÜLENT CEYLAN
Unser Monnemer Türk ist als Comedian sogar über Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt, jetzt hat er ein neues Album aufgenommen, das man nicht immer bierernst nehmen muss, aber auch Gesellschaaftskritik in sich hat.
Mit Stumpf Ist Trumpf“ geht es los und da hat sich der gute Bülent wohl von Lords Of The Lost inspirieren lassen, die Nummer stampft melodisch im Refrain, in den Strophen ist das aber elektronische, tanzbare Nummer. Stark fine ich „Fünf Vor Zwölf“ ein Track, der rockt, der stampft, groovt und sogar balladeske Parts inne hat. Dieser Mix ist nicht von schlechten Eltern und danach kommt auch eine richtige Ballade, „Wir Haben Gelebt“ ist ein Song, der voll unter die Haut geht. Wow, dann gleich wieder eine Ballade ?? Ja, „Wolfsherz“ ist genau so emotional und Gänsehautfeeling kriegt man vor allem durch die Gastsängerin, denn das keine geringere als unsere Metal Queen Doro Pesch. Dass Bülent ein bekennender Headbanger ist, das wissen wir und dass er ein Rammstein Faible hat, kann man in den Sstrophen von „Keiner Kommt Hier Lebend Raus“ klar erkennen, doch wie viel Melodie er hier in den Refrain packt, ist schon aller Ehren wert. Herrlich nach vorne treibt „Habt Euch Endlich Alle Lieb“, das mit elektronischen Elementen untermauert ist und einen packenden Groove und Melodie inne hat. Allein der Titel, der Text ist gute Laune Mucke, „Lange Haare“ ist fast schon Rap Metal, dann wieder fast tanzbar und voller Beats. Mit „Randale Und Radau“ geht Bülent ganz klar in Richtung Deutschrock Nummer mit „Ohooooho“ Mitsing Passagen und da ist Michael Rhein als Gast dabei. Hart gerockt, weich gesungen, das ist bei „Ein Hoch Auf Die Beschissenen Zeiten“ und die Melodie des Refrains ist Hammer. „Leck Mich Tag“ rockt auch hart, aber hier ist die Stimme von Bülent auch um einiges aggressiver und bei der Mucke sind auch noch elektronische Elemente aus dem Hintergrund drin. Nicht nur sein Bühnenprogramm, auch der Song hie heißt „Dilattürk“ und da lasst Bülent die stampfende Sau raus. Dann fehlt nur noch „Am Ende Gut“, wo die Strophen verzerrt aufgenommen wurden, in den Refrain aber auch wieder viel Gefühl gelegt wurde.
Ja, einige werden Bülent verfluchen und zerreißen, aber ich finde, dass er alles richtig macht und die Musik steckt voller Abwechslung, so dass ich auch gerne 8,8 von 10 Punkten gebe.

