CARTILAGE - Operating Altar

cartilage
VÖ: 11.09.2026
(Everlating Spew Records)

Style: Death Metal / Grindcore

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CARTILAGE

Asche auf mein Haupt, dass ich von den San Francisco Death Grindern noch nichts gehört hatte, ist das doch schon das dritte Album der Amis.
Und das hat es in sich, sofort zu Beginn von „Metal, Bone And Sinew“ etwas gefrickelt, dann geht die Sau in höllischem Grind Geballer ab wie die Sau, um auch klassischen Up Tempo Death mit einfließen zu lassen und wem das noch nicht genug ist, der kriegt auch starkes Mid Tempo geboten und auch ein paar technische Feinheiten. Auch „S.C.D. ( Sudden Cardiac Death)“ knüppelt wie die Sau, der Gesang ist variabel, der Drive im Death Metal Sektor ist unglaublich taff und wenn die Grind Salven geblastet werden, geht man am Besten in Deckung. So wie bei „The Autopsy: A Surgical Sonata“ könnte man meinen, dass die Amis auch mal an die Thrash Grenze gehen, prügeln dann aber in unbarmherziger Grind Manier wieder alles nieder. Natürlich hat „The Sanguone Fiend“ auch Grind Gebolze geladen, doch der harte Drive und die Parts nah am Goregrind sind geil und das volle Geprügel gibt es auch bei „A Lymphatic Labyrinth Of Roiling Rot“, doch da gibt es dazu auch fett stampfenden Groove zu hören. Reichlich technisch und nicht mal so schnell ist „Among The Offal“ gehalten, doch hier und da gehen mit den Amis die Gäule durch und sie blasten alles um und auch „Anatomical Incatations“ fährt verspielten Groove auf, bis es dann auch zu wüsten uns rasenden Ausbrüchen kommt. Natürlich wird bei „The Operating Altar“ auch geholzt wie die Sau, aber das Stück hat auch was freaky Feeling inne und im finalen „Stinch By Stinch“ eröffnen Kirchenorgel Klänge das Stück, das dann kloppt ohne Ende, dann aber im reinen Death Metal wieder findet.
Ja, eine sehr interessante und derbe Platte, die 7,9 von 10 Punkten kriegt.